ÖH WU und Fakultätsvertretungen der Uni Wien gegen Fahrpreiserhöhung für Studierende

AktionsGemeinschaft: "VSSTÖ stiehlt sich aus der Verantwortung!"

Wien (OTS) - Auf einem am Wochenende spontan einberufenen Treffen der Studierendenvertreter, an dem alle Fakultätsvertretungen der Universität Wien (mit Ausnahme der Geisteswissenschaften und der Human- und Sozialwissenschaften) sowie der Vorsitzende der ÖH WU teilnahmen, wurde die jüngst befürchtete Preiserhöhung für die Studierendentickets zur Sprache gebracht: Wie aktuellen Stellungnahmen in den Medien zu entnehmen ist, planen die Verkehrsbetriebe der Stadt Wien eine empfindliche Anhebung der Fahrpreise. Finanzstadtrat Rieder (SPÖ) sprach in diesem Zusammenhang von einer Anhebung des Fahrpreises für die Jahreskarte der Wiener Linien um ATS 300,-- auf ATS 5.504,-- (EUR 400,00). Der AktionsGemeinschaft (AG) liegen Unterlagen über eine ähnlich massive Verteuerung der Studierendentickets vor. AG-Generalsekretärin Petra Olf sieht damit eine weitere Belastung für Menschen, die den tertiären Bildungsweg anstreben, gegeben. "Hier ist die ÖH-Exekutive gut beraten, sich für die Interessen der Studierenden einzusetzen!" Und AG-Bundesobmann Christoph Rohr setzt hinzu: "Ich fordere den VSSTÖ nachdrücklich auf, seinem Wahlversprechen nachzukommen und sich jetzt nicht aus der Verantwortung zu stehlen. Wo bleibt die vollmundig versprochene Freifahrt?" Rohr fordert weiters eine klare Stellungnahme der VSSTÖ-Vorsitzenden Andrea Mautz: "Ist ihr etwa ein ungetrübtes Verhältnis zur Mutterpartei als Basis für ein späteres SPÖ-Funktionärs-Dasein wichtiger als die Studierenden, die sie vertreten soll?" Rohr merkte auch an, dass er es politisch bedenklich fände, wenn den Wählern und Wählerinnen nach wie vor auf der Homepage des VSSTÖ vorgegaukelt werde, die Freifahrt sei schon so gut wie erreicht. In Wahrheit würden die Studierenden aber stärker zur Kasse gebeten als je zuvor.

"Offenkundig sind dem VSSTÖ die Studierenden in Wahrheit egal. Da die Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker des VSSTÖ nicht in der Lage sind die Interessen der Studierenden wahrzunehmen, wird die AktionsGemeinschaft einen Termin mit Bürgermeister Michael Häupl vereinbaren, um sich für eine Aufhebung der geplanten Benachteiligung einzusetzen!" kündigte Rohr abschließend an.

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AktionsGemeinschaft
Christoph Rohr (AG-Bundesobmann)
Tel.: 01- 402 55 66 bzw. 0676 - 503 84 64

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