KHOL: GEORG SCHWARZENBERGER IST IN SEINER HEIMAT, SEINER FAMILIE UND SEINEM GLAUBEN UNERSCHÜTTERLICH VERANKERT

Feierstunde zum 60. Geburtstag des langjährigen Bauernvertreters und ÖVP-Mandatars

Wien, 29. Jänner 2002 (ÖVP-PK) Eine große und prominente Gratulantenschar ist gestern, Montag, Abend angetreten, um den langjährigen Nationalrat, Bauernbundobmann und ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter Georg Schwarzenberger zu dessen 60. Geburtstag in einer Feierstunde im Parlament zu ehren. "Durch diese vielen Menschen wird die außerordentliche Person Georg Schwarzenberger gewürdigt," sagte ÖVP-Klubobmann Dr. Andreas Khol in seiner einleitenden Rede und begrüßte unter den vielen Festgästen Nationalratspräsident Heinz Fischer, Bundesratspräsidentin Uta Barbara Pühringer, den Dritten Nationalratspräsidenten Werner Fasslabend, die Bundesminister Molterer und Strasser, Volksanwältin Rosemarie Bauer, ÖVP-Ehrenobmann Alois Mock, den ehemaligen Generalsekretär Sixtus Lanner, Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat, Wiens Vizebürgermeister Bernhard Görg und den langjährigen Weggefährten Rudolf Schwarzböck. ****

Khol würdigte seinen Stellvertreter als DEN Bauernsprecher und Spitzenmann im ÖVP-Parlamentsklub und nannte ihn einen kampfbereiten Mann, der in seiner Familie, seiner Heimat und seinem Glauben unerschütterlich verankert sei. Abwägend, bedächtig und verlässlich sei Schwarzenberger, der gerade bei den EU-Beitrittsverhandlungen in Brüssel gezeigt habe, dass er Lasten tragen kann. Als Geschenk des ÖVP-Parlamentsklubs überreichte Khol dem Jubilar eine Replik der Gnadenmutter von Mariazell.

GRILLITSCH: GEORG SCHWARZENBERGER - EIN FELS IN DER BRANDUNG

Schwarzenbergers Nachfolger als Bauernbundobmann, Fritz Grillitsch, dankte Schwarzenberger für die wohlgeordnete Hofübergabe nach bäuerlicher Tradition und rühmte seine Nachhaltigkeit, Bescheidenheit, Kontinuität und Zielorientiertheit. Schwarzenberger mache Politik mit Ergebnissen und sei vor allem in der Frage des EU-Beitritts Österreichs eine wahrer Fels in der Brandung gewesen. "Ohne Georg Schwarzenberger wäre das landwirtschaftliche Mosaik Österreichs, bestehend aus Joschi Riegler, Franz Fischler, Willi Molterer und Rudi Schwarzböck, unvollständig."

FISCHER: VERLÄSSLICHKEIT UND FLEISS MACHEN SCHWARZENBERGER ZUM ORIENTIERUNGSPUNKT

In einer launigen Rede gratulierte Nationalratspräsident Dr. Heinz Fischer seinem Sitznachbar im Plenarsaal, zu dem sich im Laufe der Jahre ein herzliches Verhältnis entwickelt habe. Fischer hob vor allem Schwarzenbergers Verlässlichkeit und Fleiß hervor und nannte ihn einen Orientierungspunkt für das fraktionelle Abstimmungsverhalten im Plenarsaal. Auch Fischer erinnerte an Schwarzenbergers eindrucksvolle Aufgabe in Brüssel während Österreichs EU-Beitrittsverhandlungen.

MOLTERER: EIN INTERESSENSVERTRETER IM BESTEN SINNE DES WORTES

Die menschlichen Qualitäten Schwarzenbergers nannte Molterer als Geheimnis seines Erfolges. Schwarzenberger sei ein Interessenvertreter im besten Sinne des Wortes: Er behalte das Interesse des Gesamten im Auge und vertrete gleichzeitig die Interessen jener, die ihm anvertraut seien. Er stelle stets das Ganze vor das Teilinteresse und das Einigende vor das Trennende, wie Schwarzenberger bei den EU-Beitrittsverhandlungen 1994 nachhaltig bewiesen habe. "Die Bewältigung dieser persönlichen Herausforderungen krönt Dein Lebenswerk." Molterer sprach von Schwarzenberger als überzeugtem Demokraten und Parlamentarier, als eindrucksvollem Sozialpolitiker und Europäer.

SCHWARZENBERGER: CHRISTLICHES GEDANKENGUT ALS RICHTSCHNUR

In seiner Dankesrede bezeichnete Schwarzenberger die letzten zehn Jahre als spannendsten Zeitabschnitt. "In dieser Zeit der Veränderungen ist die Landwirtschaft vom geschützten Markt in den freien europäischen Wettbewerb gewechselt. Das war ein schwerer Weg, aber es gab und gibt keine Alternative zu einem friedlichen, einigen Europa, wie es christliche Politiker vorbereitet haben." Das christliche Gedankengut sei auch immer die Richtschnur seiner Arbeit gewesen, betonte der Jubilar und bedankte sich bei den Rednern der Feierstunde: "Es wurde viel übertrieben, aber es hat mir - der Herrgott möge mir meine Eitelkeit verzeihen - gut gefallen."

Stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen im ÖVP-Parlamentsklub übergab Schwarzenbergers enge Mitarbeiterin Walpurga Schrott dem "Geburtstagskind" einen Rucksack mit Symbolwert:
In einer gemeinsamen Wanderung nach Mariazell "wollen wir gerne ein Stück des Weges mit Dir gehen."
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
01/401 10/4432, 4436ÖVP-Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK/VPK