40 Prozent Schaden bei Geldwechsel im Ausland!

Wien(AKNÖ) - Aus aktuellem Anlass raten die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) allen VerbraucherInnen besonders aufmerksam beim Geldwechseln in den Reformstaaten zu sein. Einige KonsumentInnen berichten empört, dass sich das Wechseln von Euro in die jeweilige Landeswährung als schwierig gestaltet hat oder zu Ungunsten der KonsumentInnen durchgeführt wurde. Herr H. aus St. Georgen in Niederösterreich unternahm eine Reise nach Ungarn und wechselte in einer Wechselstube
40 € in Forint um. Doch statt der 40 € wechselte der Angestellte in der Wechselstube Forint nur im Gegenwert von 400 Schilling um. Der dabei entstandene Verlust betrug 10,93 € (öS 150,41). Das sind immerhin knapp 40 Prozent! Beschwerden an die AKNÖ-Konsumentenschützer zeigen, dass es so nicht nur VerbraucherInnen in Ungarn ergangen ist (ergeht), sondern auch in Tschechien und der Slowakei.
AKNÖ-Konsumentenschutzexperte Ing. Werner Krisch hat für alle Reiselustigen einen guten Rat parat: "Wenn Sie im Ausland Geld wechseln müssen, dann tun Sie das bevorzugt in Banken und meiden Sie kleine Wechselstuben. Das kann Ihnen, wie der Fall von Herrn H. aufzeigt, eine Menge Geld sparen."
Abschließend raten die AKNÖ-Konsumentenschützer zur besonderen Vorsicht vor Wechselgeschäften in Restaurants und diversen anderen Geschäften wie etwa beim Friseur, beim Bäcker usw., wo der Wechselkurs nicht sofort ersichtlich ist.

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