FSG-Bachner: Hände weg vom Geldbörsel der ArbeitnehmerInnen

Bestehende Arbeitszeitregelungen flexibel genug

Wien (FSG). "Das ist ein massiver Angriff auf die Geldbörsel der ArbeitnehmerInnen", stellt die Bundessekretärin der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Roswitha Bachner, zu der neuerlichen Forderung des Wirtschaftsbundes nach einer weiteren Flexibilisierung der Arbeitszeiten fest. Bereits das derzeitige Arbeitszeitrecht ließe weitgehende Flexibilisierungsmöglichkeiten zu, die bei weitem nicht ausgeschöpft würden.++++

Die Behauptung von Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf, den internationalen Investoren seien die derzeitigen Arbeitszeitbestimmungen zu starr, wertet Bachner als einen Vorwand, um die Überstunden-Zuschläge zu beseitigen. "Die Standortqualität Österreichs muss immer wieder herhalten, wenn sich´s die Unternehmen richten wollen. Ich fordere Fakten anstelle von unbewiesenen Behauptungen. Tatsache ist, dass das Arbeitszeitgesetz eine Fülle von Flexibilisierungsmöglichkeiten bietet, die durch Sozialpartnereinigung auf KV-Ebene ausgeschöpft werden können. Bereits jetzt sind tägliche Arbeitszeiten von bis zu 12 Stunden und wöchentliche von bis zu 60 Stunden möglich", hält Bachner fest. Die betriebliche Praxis komme mit den bestehenden Bestimmungen aus - es gäbe absolut keinen Handlungsbedarf, so Bachner abschließend.

FSG,m 27. Jänner 2002 Nr.9

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