"profil": Einstieg von EnBW bei EVN könnte gerichtliches Nachspiel haben

EVN soll heimlich eigene Aktien an EnBW verkauft haben -Kleinaktionäre wollen Generaldirektor Gruber wegen angeblicher Falschaussage belangen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, könnte der Einstieg des deutschen Atomstromerzeugers Energie Baden Württemberg (EnBW) beim börsenotierten niederösterreichischen Energieversorger EVN nun ein gerichtliches Nachspiel haben. Kleinanlegervertreter Wilhelm Rasinger von EVN-Generaldirektor Rudolf Gruber wegen Falschaussage in der Hauptversammlung belangen. Rasinger gegenüber "profil": "Gruber hat behauptet, beim Einstieg der EnBW nicht mitgewirkt zu haben. Ich kann das Gegenteil beweisen."

Die EnBW, die bereits Anfang Dezember mit knapp unter fünf Prozent bei der EVN über die Börse eingestiegen war, hatte ihren Anteil zwischen 19. Dezember 2001 und 9. Jänner 2002 auf über 5% aufgestockt. Nach "profil" vorliegenden Informationen sollen dabei 723.552 EVN-Aktien über die Deutsche Bank an die EnBW gegangen sein. Verkäufer laut "profil": die EVN selbst. Die Aktien waren im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms von EVN im ersten Halbjahr 2001 erworben worden.

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"profil"-Redaktion

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