"profil": Randa kritisiert Betriebsrat

Für BA-Chef Randa Vorgangsweise des Betriebsrats im Zusammenhang mit "Bank der Regionen"-Vertrag "maßlos überzogen und aufgebauscht" - kritisiert HVB-Aktienkurs - "Habe damit keine Freude"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, will Gerhard Randa, Generaldirektor der Bank Austria (BA), die Auseinandersetzungen mit dem Betriebsrat um die Autonomie der Gruppe bis Ende Februar beilegen. Randa im "profil"-Interview: "Es gibt noch einige Details, die zu klären sind, aber bis Ende Februar wird das erledigt sein."

Der BA-Betriebsrat um Vorsitzende Hedwig Fuhrmann hatte kürzlich ein Rechtsgutachten verfassen lassen, wonach die von der BA-Mutter HypoVereinsbank (HVB) beabsichtigte Schaffung einer neuen Managementstruktur gegen die im so genannten "Bank der Regionen"-Vertrag festgeschriebene Autonomie der Bank Austria verstoße. Randa dazu: "Wir werden uns an den Vertrag halten." Die Vorgangsweise des Betriebsrats halte er, Randa, für "maßlos überzogen und aufgebauscht."

Kritik äußert der BA-Chef an der Kursentwicklung der HVB-Aktie, die seit Februar vergangenen Jahres, dem Zeitpunkt, als BA-Aktien in Papiere der Konzernmutter umgetauscht werden mussten, rund 34% ihres Werts eingebüßt hat. Randa im "profil"-Interview: "Sie können davon ausgehen, dass ich damit keine Freude habe." Der BA-Chef betont jedoch, dass der HVB-Konzern daran arbeite, sein Ergebnis zu verbessern, was sich auch auf den Kurs der HVB-Aktie positiv auswirken sollte.

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"profil"-Redaktion

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