Wirtschaftskammer Kärnten lässt Ryanair-Vertrag platzen

Klagenfurt (OTS) - Die Wirtschaftskammer Kärnten hat nun
endgültig die Verhandlungen mit der irischen Ryanair platzen lassen. Nach den Plänen der ehrgeizigen Airline hätte Klagenfurt eine ideale Ergänzung im Flugnetz sein sollen. Finanz- und Tourismusreferent Lhstv. Pfeifenberger konnte bereits mit der DMG (Destinations Management Gmbh) erfolgreiche Gespräche mit den Managern der Airline führen.

Geplant gewesen wären rund 50.000 ankommende Passagiere pro Jahr für Klagenfurt. Die damit verbundene Belebung des heimischen Tourismus hätte deutliche wirtschaftliche Impulse für Kärnten gebracht.

"Die Wirtschafstkammer Kärnten mit Präsident Pacher hat auf allen Ecken und Enden interveniert um diesen Vertrag nicht zustandekommen zu lassen. Pacher legte einen Zweckopportunismus an den Tag der inzwischen für die gesamte Tourismusbranche inakzeptabel und schädlich ist," so Tourismureferent Pfeifenberger.

Bei den ersten Verhandlungen im Sommer 1998 hatte die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung mit allen Mitteln die Manager der Ryanair vergrämt. "Pacher und sein Verhinderungsteam haben unserem Land einen grossen finanziellen Schaden zugefügt".

Für die irische Billigfluglinie wäre Klagenfurt eine der neuen Europadestinationen u.a. neben Graz und Linz gewesen. Graz hat letzte Woche alle Details mit der Airline fixieren können und ist jetzt als fixe Destination an Bord. "Kärnten hat leider aufgrund der Blockade der Wirtschaftskammer einen riesen Schaden," so Pfeifenberger.

"Präsident Pacher und seine Berater haben es leider nicht erkannt, dass wir alle an einer gemeinsamen Sache arbeiten, nämlich in diesem Fall, den heimischen Tourismus zu beleben.

Rückfragehiwneis: Büro Lhstv. Pfeifenberger
Michael Pecher
Tel.: 0664 62 02 169

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