"profil": Constantini kritisiert Krankl

Hans Krankl im "profil"-Interview - Mauhart kritisiert Stronach - Friedrich Stickler fordert mehr Patriotismus

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheineden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" kritisiert Didi Constantini, der frühere Co-Trainer des österreichischen Fußballnationalteams und derzeitige Interimstrainer der Wiener Austria, den neuen Teamchef Hans Krankl: "Trainer, die nur erzählen, wie gut sie waren, das können die Spieler bald nicht mehr hören. Krankl umgibt sich mit Jasagern und ist nicht kritikfähig."

Der scheidende ÖFB-Boss Beppo Mauhart kritisiert in seinem Abschiedsinterview in "profil" Bundesligapräsident Frank Stronach. Auf mögliche Probleme angesprochen, die von einem ÖFB-Chef Stronach ausgegangen wäre, sagt Mauhart: "Sehen Sie sich an, was trotz seiner Investitionen herausgekommen ist. Die Wiener Austria macht nur Schlagzeilen, weil Trainer und Manager wie die Unterhosen gewechselt werden. Und die Liga versinkt nur deshalb nicht im Chaos, weil sie vom tüchtigen Geschäftsführer Nachbagauer über Wasser gehalten wird."

Auch über den neuen Natonalteamtrainer Krankl äußert sich der scheidende ÖFB-Chef kritisch. Mauhart: "Er ist sehr sensibel, vielleicht sogar ein bisschen dünnhäutig." Er wünsche sich, dass Krankl "Kondition zeigt".

Der neue ÖFB-Präsident, Lotto-Toto-Geschäftsführer Friedrich Stickler, hofft im "profil"-Gespräch auf mehr Patriotismus der Fußballanhäner. Stickler: "Das neue amerikanische Nationalgefühl hat mich tief bewegt. Es täte uns auch nicht schlecht, wenn mehr rotweißrote Fähnchen geschwungen werden. Gesunder Patriotismus und Stolz auf unser Land fehlt uns manchmal."

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"profil"-Redaktion

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