Firlinger: Investitions-Sofortprogramm schafft Beschäftigungsimpulse

Langjähriger Nachholbedarf im Infrastrukturausbau wird umgesetzt

Wien, 2002-01-25 (fpd) - Mit dem heute beim Reformdialog der österreichischen Bundesregierung von Bundesministerin Forstinger präsentierten Investitions-Sofortprogramm von 17,3 Milliarden Euro werden zusätzliche Mittel für den Infrastrukturbereich zur Verfügung gestellt", betonte der freiheitliche Verkehrssprecher Mag. Reinhard Firlinger.****

Dieses Maßnahmenpaket, das auf der Grundlage des Generalverkehrsplans unmittelbar konjunktur- und arbeitsmarktwirksam umgesetzt werden könne, trage dem langjährigen Nachholbedarf im Infrastrukturausbau von Schiene und Straße Rechnung, betonte Firlinger.

Eine wesentliche Verbesserung schaffe auch die schrittweise Umsetzung eines Telematik-Konzeptes im öffentlichen Verkehr. Dadurch würden weitere F&E-Projekte im privaten Anwendungsbereich ausgelöst, und neue industrielle Cluster geschaffen.

Jahrelang sei über einen bundesweiten Verkehrsplan diskutiert worden. Nun werde erstmals ein strukturierter Plan für den Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur für alle Verkehrsträger erstellt. Diesem Investitions-Programm stehe ein gesicherter und vernünftiger Finanzierungsplan gegenüber. Die Aufstockung der Infrastruktur durch die österreichische Bundesregierung stelle einen wichtigen Impuls zur Standortsicherung Österreichs dar.

"Der unkoordinierte Ausbau der Infrastruktur der Vergangenheit hat zu gravierenden Lücken im Verkehrsnetz geführt, wobei notwendige Erhaltungsinvestitionen vernachlässigt wurden", erklärte der freiheitliche Verkehrssprecher.

Durch die Abkehr vom bisherigen System und der Erstellung des Generalverkehrsplanes wird dieses Investitionsprogramm im Ausmaß von 17,3 Milliarden Euro zu einer Steigerung der Ausgaben für Infrastrukturvorhaben auf über 50 Prozent gegenüber der vorigen Gesetzgebungsperiode führen", sagte Firlinger abschließend. (Schluß)

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