Spediteure verurteilen illegale Praktiken einzelner Frächter

Zentralverband Spedition & Logistik betont Unterschied zwischen "Spediteur" und "Frachtführer"

Wien (OTS) - "Sollten sich die Vorwürfe gegen einzelne Frächter, ausländische Fahrer ohne Arbeitserlaubnis beschäftigt zu haben, bestätigen, so verurteilen wir dies auf das Schärfste", nimmt die Präsidentin des Zentralverbandes Spedition & Logistik, Heidegunde Senger-Weiss, zu den jüngsten Medienberichten Stellung. In diesem Zusammenhang legt die Chefin der Standesvertretung der bedeutendsten 234 Privat-Speditionen Österreichs besonderen Wert auf die Klarstellung des Unterschiedes zwischen den Gewerben "Spediteur" und "Frachtführer oder Frächter", die in vielen Medienberichten verwechselt werden: "Spediteure betreiben Logistik und Organisation von Transporten. Frächter sind Transportunternehmen, die das Verkehrssystem Straße mit eigenen LKW benutzen."

Geringe Margen

Eine mögliche Erklärung für derartige Machenschaften einzelner Frächter sehen die Vertreter der Speditionsbranche in einem sehr massiven Wettbewerbsdruck seitens der verladenden Wirtschaft und extrem geringen Margen: "Gerade in einer Zeit, in der mit der Einführung des Road Pricing eine zusätzliche Belastung auf die gesamte Transport-Branche zukommt, sollte Politik, Konsumenten, Handel und Industrie verstärkt klar gemacht werden, dass professionelle Logistik auch Geld kostet", verweist Senger-Weiss auf vielschichtige, spezifische Kostenbelastungen in ihrer arbeitsplatzintensiven Branche.

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