VSStÖ: ÖVP-StudentInnen auf scharfem Rechts-Kurs

Schiessl: AG-MandatarInnen brechen Lanze für rechten Burschenschaftsverband

Wien (SK) Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) ist "entsetzt" über den offensichtlichen Rechtsruck in der ÖVP-AktionsGemeinschaft. AG-MandatarInnen hatten in der gestrigen Sitzung der ÖH-Bundesvertretung einem Initiativantrag gegen die Aufnahme des rechten Burschenschaftsverbandes "Österreichischer Pennälerring" in die Bundesjugendvertretung nicht zugestimmt. VSStÖ-Vorsitzende Eva Schiessl dazu am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Die ÖVP-Aktionsgemeinschaft sucht sich offenbar neue Freunde in der rechtsextremen Ecke". ****

Der "Österreichische Pennälerring" (www.oepr.co.at) ist eine Dachorganisation von schlagenden Burschenschaften, er verbreite "rechtsextremes Gedankengut, ein revisionistisches Geschichtsbild und spricht sich für die Abschaffung der ÖH aus," so Schiessl

Schiessl weiter: "Die vom 'Landsmannschafter' und Sozialminister Haupt erwirkte Aufnahme des ÖPR in die Bundesjugendvertretung und die damit verbundenen Förderungen dieses latent antidemokratischen Gedankenguts sind höchst bedenklich. Für den Ex-AG-Obmann Stephan Leisner offenbar nicht: Er stimmte gegen den Initiativantrag zur Verurteilung der Förderung, die AG-Bundessekretärin Petra Olf enthielt sich der Stimme.". "Der Antrag wurde mit den Stimmen der rot-grünen Koalition mehrheitlich angenommen, das Abstimmungsverhalten der sich liberal und unabhängig gebenden ÖVP-AG ist jedenfalls bezeichnend", schloss Schiessl. (Schluss) hm/mp

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