Wiener ÖVP macht sich Sorgen um die Zukunft der Sofiensäle

Wien, (OTS) Über die Zukunft der Sofiensäle zeigte sich am Donnerstag der geschäftsführende Klubobmann der Wiener Volkspartei und Landstraßer Mandatar Dr. Matthias Tschirf in einem Pressegespräch besorgt. Die Sofiensäle müssten, egal wie das Bundesdenkmalamt demnächst entscheiden werde, als Veranstaltungsort erhalten bleiben. Die Stadtverwaltung müsse dabei helfen, private Investoren zu suchen. Die Stadt, so Tschirf, müsse ihre Verantwortung wahrnehmen. "Unter Bürgermeister Helmut Zilk sei es undenkbar gewesen, dass die Stadtverwaltung untätig bleibe". Bisher sei es nur der Bürgerinitiative "Rettet die Sofiensäle" zu verdanken, dass die Reste dieses historischen Gebäudes nicht sang- und klanglos und von der Öffentlichkeit unbemerkt verrotten.

Die Zukunft sieht Tschirf im Erhalt bzw. der Wiedererrichtung der wichtigsten historischen Elemente, wie etwa dem großen Saal samt seiner Logen, sowie dem Stiegenhaus und dem Foyer. Entscheidend sei die Frage, wie man das Gebäude so wieder herstellen könne, dass es langfristig als Veranstaltungsort überlebensfähig ist.

Tschirf erinnerte an die Geschichte der Sofiensäle. Der große Saal war der letzte erhaltene Biedermeiersaal Wiens, und wurde im Laufe der letzten 150 Jahre für die vielfältigsten Veranstaltungen genutzt.

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