Niederwieser zu FP-Tilgs Veto-Drohung in Transitpolitik: "Wenig Vertrauen in seine Ministerin"

Wien (SK) "Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Tilg hat absolut Recht, wenn er Nachverhandlungen fordert, das jetzige Ergebnis ist wirklich inakzeptabel. Mit dieser Forderung wird er bei seiner Parteifreundin Ministerin Forstinger sicher offene Türen einrennen, denn an ihr lag und liegt es schließlich, ordentlich zu verhandeln und in Europa das best mögliche Ergebnis für Österreich herauszuholen", erklärte der Tiroler SPÖ-Abgeordnete Erwin Niederwieser. "Ebenso liegt es auch an ihr, Klage beim Europäischen Gerichtshof zu führen, wenn das Fahrtenlimit des Transitvertrags jetzt schon zum dritten Mal in Folge überschritten wird", so Niederwieser am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Tilg scheint aber - wie andere auch - wenig Vertrauen in die Verhandlungsfähigkeiten der Ministerin zu setzen: Wie sollte man sich sonst die ständigen Drohungen mit Vetos erklären? Wie soll man an einen Verhandlungstisch geladen werden, wenn man droht, sowieso gleich wieder aufzustehen, sobald die erste Karte gespielt ist", so Niederwieser abschließend. (Schluss) hm/mp

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