Höchste Priorität für "West", Süd" "Nord" und U-Bahnausbau!

Verkehrsreferent Pröll blockiert weiter "U-Bahnverlängerung" nach NÖ

St. Pölten (OTS) - "Von allen Maßnahmen punkto Verkehr in Niederösterreich haben für uns Freiheitlichen die Verkehrsprojekte West- , Süd- , Nordautobahn und die Verlängerung der Wiener U-Bahn über die Stadtgrenze höchste Priorität!", erklärte heute die freiheitliche Klubobfrau im NÖ Landtag, Barbara Rosenkranz. Die NÖ Klubchefin spendete daher Ministerin Forstinger großes Lob, weil wichtige Ausbauetappen der betreffenden Autobahnen noch in diesem Jahr beginnen sollen. Massive Kritik erntete hingegen der NÖ Verkehrsreferent Erwin Pröll, weil er, so Rosenkranz, nach wie vor die Aufnahme des Projekts "U-Verlängerung über die Stadtgrenze" in den NÖ Landesverkehrsplanes und somit in den Generalverkehrsplan verhindere. Außer einigen VP-Mandataren würden sich bereits alle Abgeordneten des NÖ Landtages eine Verlängerung der Wiener U-Bahn über die Stadtgrenze hinaus wünschen, denn mittlerweile spieße es sich auch schon gewaltig an der Wiener "Nordeinfahrt". ****

Kritische Worte daher an die Adresse des Wiener Bürgermeisters und des NÖ Landeshauptmannes: "Keiner von beiden hat bislang im Verkehrsministerium wegen eines möglichen U-Bahnausbaus nach Niederösterreich vorgesprochen!" Schließlich finanziere der Bund den Wiener U-Bahn-Bau mit 50 Prozent.
Langfristig, so Rosenkranz, sei der Ausbau des Wiener U-Netzes die einzige wirkungsvolle Möglichkeit, einen Gutteil des täglichen Pendlerstroms aus allen Richtungen Niederösterreichs nach Wien schon vor der Stadtgrenze abzufangen. "Großzügige Park & Ride-Plätze bei den neuen Endstationen verbunden mit Einkaufsmöglichkeiten sollen die Autofahrer zum Umsteigen in die U-Bahn animieren. Das würde zum einen die Wiener Einfallstraßen entlasten und zum anderen das Wiener Parkproblem minimieren.

Die FP-Politikerin denkt dabei in erster Linie an eine Weiterführung der U6 über Stammersdorf hinaus und in den Bezirk Mödling. Dieser sei der am dichtesten besiedelte Bezirk des Landes mit etwa 4.500 aktiven Betriebsstandorten, Tendenz steigend. Und laut Statistik sei dieser Bezirk auch Ziel für rund 45.000 Tageseinpendler und Ausgangspunkt für ebenso viele Auspendler in die Bundeshauptstadt. Heute benützten durchschnittlich 160.000 Kraftfahrzeuge - davon 18.000 LKW - die A2 im Nahbereich Wiens, 1996 waren es lediglich 66.000!", stellte die freiheitliche Mandatarin klar. Und mit einer Verlängerung der U4 bis in den Auhof könnte man einen Großteil der A1-Benützer "auffangen" und so die täglichen Staus im "Nadelöhr Wiental" verhindern, so Rosenkranz. Wenn dann noch die U1 über die Stadtgrenze verlängert würde, wäre ein wichtiger Schritt für eine "enorme Entlastung" im täglichen Pendlerverkehr getan.

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