Knafl: Seniorenbund fordert entsprechendes Angebot der Universitäten für Senioren!

Beseitigung der Diskriminierung!

Wien (OTS) - Auf Einladung des Bundesobmannes des Österreichischen Seniorenbundes und amtsführenden Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates, Stefan Knafl, haben sich die Seniorenbeauftragten der Universitäten in Wien mit Problemen des Seniorenstudiums beschäftigt.

Mit großem Bedauern wurde zur Kenntnis genommen, dass die Zahl der Seniorenstudenten im Winter-Halbjahr 2001 gegenüber dem Winter-Halbjahr 2000 bei den o. Hörern von 11.920 auf 7.541 und bei den a.o. Hörern von 3.157 auf 1.654, insgesamt daher von 15.057 auf 9.195 zurückgegangen ist.

Ein Teil des Rückganges wird auf die Einführung der Studiengebühren und darauf zurückgeführt, dass für a.o. Hörer die Studiengebühren gleich hoch sind wie für die o. Hörer. Außerdem gibt es für Senioren mit niedrigen Pensionen keine Möglichkeit, diesen durch eine Unterstützung ein Studium zu ermöglichen.

In diesem Zusammenhang ersucht Bundesobmann Stefan Knafl Sozialminister Mag. Herbert Haupt seine Bemühungen zu verstärken, einen Weg zu finden, um diese Diskriminierung zu beseitigen. Es gibt auch keine unterschiedlichen Studiengebühren, obwohl die einzelnen Studienrichtungen unterschiedliche Kosten verursachen.

Das Altenproblem ist ein integraler Bestand der Bildungsgesellschaft. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass Lernen ein wesentlicher Faktor eines aktiven, aber auch aktiv erlebten Alters ist.

Unsere Universitäten sind auf Vollzeitstudierende zugeschnitten. Es ist dringend erforderlich, dieses Angebot zu ergänzen und für Senioren entsprechend zu gestalten.

Bundesobmann Knafl begrüßt daher das Angebot von Frau Bundesministerin Gehrer an den Bundesminister Haupt, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, welche sich grundsätzlich mit diesen Fragen beschäftigt. Ziel dieser Arbeitsgruppe muss sein, einen entsprechenden Vorschlag zur Umsetzung dieser Zielvorstellung auszuarbeiten.

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Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: (01) 40126/154

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