Einladung zur Pressekonferenz: Der Schwindel mit der(Atom- )Stromkennzeichnung

Zeit: Mittwoch, 30. Jänner 2001, 10 Uhr
Ort: Cafe Schottenring, Schottenring 19, 1010 Wien

Teilnehmer: Mag. Erwin Mayer, Energieexperte Greenpeace

DI Hannes Spitalsky, Verein f. Konsumenteninformation Peter Molnar, Ökostrom AG

Wien - (OTS) Bei der Auswahl des Energieversorgers spielt für vielen
Kunden nicht nur der Preis, sondern auch die Art der Energieerzeugung eine Rolle. Damit der Kunde weiß, welche Wahlmöglichkeiten es gibt, sind seit dem 1. Oktober 2001 nach dem Stromgesetz ElWOG die österreichischen Energieversorger dazu verpflichtet mitzuteilen, aus welchen Primärenergieträgern (Atom, Kohle, Wasserkraft, Ökostrom etc.) ihr Strom erzeugt wurde. Hierzu müssen auf den Stromrechnungen eine Auflistung der Energiequellen und deren prozentuale Quantitäten bekannt gegeben werden. Durch die aktuellen Landesverordnungen - und wie die Energieversorger damit umgehen - wird das ElWOG aber ausgehöhlt und ein Lenkungseffekt verhindert.

Natürlich sind sich die Energieversorger bewusst, dass ein hoher Anteil von Strom aus Atomenergie in Österreich keinen guten Eindruck macht. Gleichzeitig aber importieren sie immer mehr billige Elektrizität aus dem Ausland und somit auch immer mehr Atomenergie.

Viele Energieversorger versuchen jetzt diese Tatsachen durch
Tricks
bei der Kennzeichnung zu verschleiern. Sie argumentieren zum Beispiel, Haushalte würden - im Gegensatz zu Industrie und Gewerbe -grundsätzlich nur mit Wasserkraft beliefert, was aber gar nicht möglich ist. Dazu berichten drei Experten über den Schwindel bei der (Atom-) Stromkennzeichnung aus Konsumentenschutz-, Umweltschutz- und wirtschaftlicher Sicht.

Wir freuen uns auf dein/Ihr Kommen und verbleiben mit umweltfreundlichen Grüßen

MMag. Franko Petri
Pressesprecher Greenpeace
tel. 01-5454580-29 oder 0676-5147246
Email: franko.petri@greenpeace.at

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