Bartenstein: WIFO als unabhängiges Institut bewährt und anerkannt

Vorhandensein mehrerer Institute führt nicht zu Duplizitäten, sondern stimuliert wissenschaftlichen Wettstreit

Wien (BMWA-OTS) - "Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) hat
sich in den nunmehr 75 Jahren seines Bestehens als wissenschaftlich selbstständiges und unabhängiges Institut profilieren können und gehört heute zu den wichtigsten Ansprechpartnern, wenn es um wirtschaftliche Analysen und Prognosen geht", erklärte Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein heute bei der Festveranstaltung zum WIFO-Jubiläum. ****

Bartenstein verwies dabei auch auf eine kürzlich erfolgte Evaluierung der drei großen in Österreich tätigen Institute (WIFO, IHS und WIIW), die einen hohen Forschungsertrag nachweisen konnte. Im Nebeneinander von drei Instituten sieht der Minister keine Gefahr von Duplizitäten, sondern die vielfach auch wahrgenommene Chance, in einen wissenschaftlichen Wettstreit zu treten und einen Pluralismus in Ideen und Forschungsansätzen zu entwickeln.

Besonders begrüßte Bartenstein, dass das WIFO sein Jubiläum zum Anlass nahm, nicht nur auf die 75 Jahre seiner Geschichte zurück zu blicken, sondern die Festveranstaltung um ein akademisches Symposion über die wirtschaftspolitischen Herausforderungen dieses und der nächsten Jahrzehnte zu ergänzen. Hier werde man sich vor allem mit den wirtschaftlichen und sozialen Aspekten der ansteigenden Lebenserwartung auseinander zu setzen und die Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit in einer auf Wissen basierenden Wirtschaft zu behandeln haben. Wissenschaft und Politik werden eine Perspektive zu öffnen haben, dass zunehmendes Lebensalter weniger als Belastung für die Gesellschaft gesehen wird, sondern mehr als Chance für jeden einzelnen, das eigene Leben länger aktiv und in einer für die Gesellschaft produktiven Weise gestalten zu können.

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