Goma: Rotes Kreuz stellt 30% der Trinkwasserversorgung wieder her

Wien (OTS) - Das Rote Kreuz hat gemeinsam mit dem staatlichen kongolesischen Wasserversorger die Hauptpumpstation des Wasserwerks in der Grenzstadt Goma repariert und somit ein Drittel der Trinkwasserversorgung wiederhergestellt. Die Reparaturarbeiten wurden beschleunigt, nachdem in der Nacht auf Montag mehr als 400.000 Menschen aus der ruandesischen Grenzstadt Gisenyi wieder nach Goma zurückgekehrt waren.

Auch das Wasser des Kivu-Sees wurde von den Behörden inzwischen als unbedenklich eingestuft und als trinkbar freigegeben. "Als reine Vorsichtsmaßnahme verteilen wir vor Ort dennoch Chlorinierungstabletten und auch Faltkanister zum Transport des Wassers für die Bevölkerung", sagt Günter Stummer vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK).

Das Rote Kreuz wird sich in den nächsten Tagen außerdem auf die Reparatur der zerstörten Wasserleitungen konzentrieren, um bis nächste Woche die normale Wasserversorgung in Goma wiederherzustellen.

Das ÖRK bittet weiterhin um Spenden auf das Konto PSK 2.345.000, Kennwort: "Kongo".

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