Qualifizierter Zugang zum Gastgewerbe bleibt erhalten! - Aufwertung der Lehrlingsausbildung

Hinterleitner: Verhandlungsergebnis mit dem BMWA gewährleistet die Qualität im österreichischen Tourismus

Wien (PWK061) - "Die Idee, den Zugang zum Gastgewerbe komplett freizugeben, wurde wieder verworfen", stellt Fachverbandsvorsteher Komm.Rat Helmut Hinterleitner erleichtert fest. "Die mit Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit ausverhandelte Liberalisierung der Zugangsbeschränkungen bezieht sich im Wesentlichen auf berufsspezifische Ausbildungen. Jeder, der eine berufsspezifische Ausbildung, wie zum Beispiel eine Lehrabschlussprüfung oder eine Tourismusfachschule absolviert hat, kann in Zukunft sofort und ohne Praxiszeiten nachweisen zu müssen, einen Gastgewerbebetrieb eröffnen", so Hinterleitner. Der Abschluss eines akademischen Studiums ersetzt zukünftig ebenfalls die Praxiszeiten.

"Damit werden einerseits fachspezifische Ausbildungen gefördert, da für sie keine oder kürzere Praxiszeiten vorgesehen sind und andererseits die Lehrlingsausbildung aufgewertet, da sich Lehrlinge nach erfolgreicher Ablegung der Lehrabschlussprüfung ohne zusätzliche Praxiszeiten selbstständig machen können", unterstreicht Hinterleitner. Branchenneulinge werden weiterhin eine Befähigungsprüfung über fachliche Inhalte ablegen müssen. "Somit bleibt die Qualifikationsnotwendigkeit bestehen und Österreich seiner Linie als Qualitätstourismusland treu", stellt der Fachverbandsvorsteher resümierend fest. (GT)

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