Prammer: Zusammenarbeit zwischen Politikerinnen und Journalistinnen soll gefördert werden

SPÖ-Frauen veranstalten Workshop "Start Up - Frauen machen Schlagzeilen"

Wien (SK) "Leider haben Frauenpositionen in den Medien einen geringen Stellenwert. Deshalb wollen die SPÖ-Frauen mit Journalistinnen in den Dialog eintreten, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gruppen zu fördern", erklärte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer am Mittwoch bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer im Rahmen der Startup-Veranstaltung zum Arbeitsschwerpunkt "Frauen machen Schlagzeilen". "Die steigende Zahl an Frauen in Politik und Medien hat nichts an der Tatsache geändert, dass Frauen und Frauenthemen nicht den gewünschten Stellenwert in der Öffentlichkeit haben", betonte Stadlbauer. ****

Die SPÖ-Frauen wollen ein Netzwerk aus Politikerinnen und Journalistinnen errichten. Es sollen Frauen in der SPÖ als Ansprechpartnerinnen positioniert werden, andererseits soll es Journalistinnen ermöglicht werden, ihre Vorstellungen von Zusammenarbeit zwischen den beiden Frauengruppen darzulegen, erklärten Prammer und Stadlbauer. "Es kann nicht so sein, dass Frauenthemen nur am 8. März (Internationaler Frauentag) in den Medien präsent sind, dies muss auch vorher und nachher der Fall sein", unterstrich Prammer.

Zielgruppe des Netzwerks sollen Jungjournalistinnen, arrivierte Journalistinnen, Journalistinnen in den Bundesländern, Städten und Gemeinden sein. Weitere Zielgruppen seien die SPÖ-Frauen auf Bundesebene, die SPÖ-Frauen in den Bundesländern, Städten und Gemeinden, so Stadlbauer. Die SPÖ-Bundesfrauensekretärin wies darauf hin, dass es in Zukunft gemeinsame Veranstaltungen und Offensiven geben werde, um intensive Kontakte zu knüpfen.

Es werde Veranstaltungen zu verschiedensten Themen die Berufswelt der beiden Gruppen betreffend geben, wie etwa "Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Stressberuf Journalistin", "Pressefreiheit", "Wann sind Frauenthemen Thema?" oder "Darstellung von Frauen in den Medien", führten die beiden SPÖ-Politikerinnen aus.

Themen und Forderungen der SPÖ-Frauen würden dann wahrgenommen werden, wenn sich die zentralen Medien dafür interessierten, dies soll mit dem Projekt "Frauen machen Schlagzeilen" versucht werden, so Stadlbauer. Die Vernetzung solle nicht nur österreichweit, sondern auch auf europäischer und internationaler Ebene stattfinden. "Es wird auch Veranstaltungen mit Frauen in den Erweiterungsländern geben, denn je weniger darf die Gleichbehandlung zum Zug kommt, desto schlechter für alle", so Prammer abschließend. (Schluss) sl

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