Swoboda: Eisenbahnpaket Einlösung eines Versprechens der EU-Kommission

Weitere Liberalisierungsschritte im Güterverkehr in angemessener Zeit nach 2003

Wien (SK) "Die Vorschläge der EU-Kommission zur Neubelebung des Schienenverkehrs sind die Einlösung eines Versprechens, dass sie beim Abschluss der Gesetzesvorlage von Abgeordnetem Jarzembowski und mir gegeben hat, eine Initiative, mit der die Liberalisierung des internationalen Güterverkehrssektors 2003 beschlossen wird", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation und Ökopunkte-Berichterstatter des Europäischen Parlaments Hannes Swoboda am Mittwoch in Reaktion auf das gerade präsentierte Eisenbahnpaket. "Weitere Liberalisierungsschritte im Güterverkehr sollten allerdings in angemessener Zeit nach 2003 erfolgen, damit die nationalen Eisenbahngesellschaften sich den neuen Bedingungen anpassen können." ****

Klar müsse sein, so Swoboda, dass "eine Erneuerung und Modernisierung der europäischen Eisenbahnen nur möglich ist, wenn in allen Verkehrssektoren die externen Kosten - wie Umweltbelastung oder Lärm - Eingang in die Preise finden".

Damit hänge die Reform der europäischen Eisenbahnen "unmittelbar von der konsequenten Umsetzung des Weißbuchs" ab, das eine schrittweise Einbeziehung der Umweltkosten in das europäische Mautsystem für den Schwerverkehr vorsehe, betonte der Ökopunkte-Berichterstatter.

"Ich gebe der EU-Kommissarin recht, dass eine Stärkung der Eisenbahnleistungen absolut notwendig ist. Dazu muss aber ein gerechter und fairer Wettbewerb zwischen Schiene und Straße hergestellt werden. Besonderer Unterstützung bedarf der kombinierte Verkehr - z.B. von Schiene, Straße und Wasserstraßen", schloss Swoboda. (Schluss) hm/mm

Rückfragehinweis: Mag. Michael Eipeldauer, Presse und Kommunikation, Tel.: +32 2 284 33 64, Fax: +32 2 284 49 21

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.atPressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK