20 Millionen für ein Donaufestival in Zeiten höchster Arbeitslosigkeit zuviel

Kein Engagement für junge und talentierte Künstler aus Niederösterreich

St. Pölten (OTS) - Es sei schon jetzt vorhersehbar, daß der Publikumsschwund beim Donaufestival auch dieses Jahr prolongiert werde, stellte heute die freiheitliche Klubobfrau im NÖ Landtag, Barbara Rosenkranz, fest. "Unter Donaufestival stellt sich ein möglicher Besucher sicher etwas anderes als das Angebotene vor!" Das gelte für die Jahre vorher wie auch für dieses Mal. Es sei nicht nur für die Freiheitlichen schwer nachvollziehbar, warum gerade Künstler aus Asien, Afrika, Amerika und nicht vermehrt junge und begabte Musiker und Schauspieler aus Niederösterreich an den Veranstaltungen mitwirkten, kritisierte Rosenkranz. "Schließlich heißt es Donau-Festival!" ****

Auch sei mit Mitwirkenden aus den Staaten Bangladesh, Gambia, Guinea, Iran, Israel, Nepal, Pakistan, Senegal, Sierra Leone, Tunesien und den USA die vom "Landeshauptmann dahergeredete" Europakomponente nicht ganz ersichtlich. Dieses Festival müsse im Sinne des Publikums und aus Gründen der extrem hohen finanziellen Beteiligung des Landes mit 1,5 Euro, also mehr als 20 Millionen Schilling, in Zeiten der größten Nachkriegsarbeitslosigkeit rasch völlig neu überdacht werden, forderte Rosenkranz abschließend.

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