Plass/Grüne Wirtschaft: Neue Zugangsregelungen zum Gastgewerbe sind absurd

Kuhhandel am Wirtshaustisch bringt keine Qualitätsverbesserung

OTS (Wien) - "Hier haben wir wieder einmal ein Musterbeispiel eines politischen Kuhhandels erlebt", meint Volker Plass, Vorsitzender der Grünen Wirtschaft, zur nun von Staatssekretärin Rossmann und der Wirtschaftskammer ausverhandelten neuen Zugangsregelung zum Gastgewerbe: "Anstatt die bestehende Regelung noch einmal mit neuen, teils äußerst zweifelhaften Ausnahmeregelungen zu verwässern, wäre ein vollkommen freier, damit transparenter und für alle gerechter Zugang sinnvoller gewesen", so Plass.

Natürlich sei die Qualitätssicherung für den Tourismusstandort Österreich von größter Bedeutung, meint Plass. "Die Neuregelung bringt uns dabei jedoch kein Stück weiter, und restriktive Zugangsbestimmungen sind dafür auch kein brauchbares Mittel. Es wäre hoch an der Zeit, über Qualitätsmängel in der Tourismusausbildung sowie über die Qualitätssteigerung in bereits bestehenden Gastronomiebetrieben nachzudenken, anstatt bestehende Marktanteile durch unnötige Bürokratie zu verteidigen", so Plass abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB