Filmladen, WEGA Film, ORF und UCI präsentierten Fritz Lehners "Jedermanns Fest"

Klaus Maria Brandauer ab 25. Jänner als Jan Jedermann im Kino

Wien (OTS) - Die UCI Kinowelt in der Millennium City in Wien-Brigittenau war gestern Abend, am Dienstag, dem 22. Jänner 2002, Schauplatz für die Österreich-Premiere von "Jedermanns Fest", Fritz Lehners moderner Filmadaption von Hugo von Hofmannsthals berühmten "Spiel vom Sterben des reichen Mannes". Das "Jedermann"-Sujet, das bis ins Mittelalter zurückreicht, war immer wieder aufregender und ewig gültiger Stoff für zahlreiche Stücke. Zur Premiere von "Jedermanns Fest" haben WEGA Film, ORF und UCI rund tausend Premierengäste geladen. Darunter fanden sich neben Regisseur Fritz Lehner Hauptdarsteller und "Jedermann" Klaus Maria Brandauer, WEGA Film-Produzent Dr. Veit Heiduschka und den Darstellern Otto Tausig und Alexa Sommer, weiters der ehemalige Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky mit Gattin Christine, Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny, der ehemalige Wiener Bürgermeister Dr. Helmut Zilk in Begleitung von Gattin Dagmar Koller, Burgtheaterdirektor Klaus Bachler, die Schauspieler Barbara Wussow, Albert Fortell, Gregor Bloéb, Lotte Ledl, Herbert Fux, Heinz Holecek, die Produzenten KR Michael Wolkenstein, Wulf Flemming, Dr. Kurt Stocker, Norbert Blecha, Dr. Erich Lackner, die Regisseure Franz Antel, Urs Egger, Houchang Allahyari, Harald Sicheritz, Götz Spielmann, der Kaufmännische Direktor des ORF, Dr. Alexander Wrabetz, Wolfgang Lorenz, Leiter der ORF-Hauptabteilung Planung und Koordination, und viele andere. Durch den Premierenabend führte ORF-Kulturpräsentatorin Clarissa Stadler. Die weibliche Hauptdarstellerin Juliette Gréco konnte nicht zur Filmpremiere kommen und schickte eine Grußbotschaft per Video. "Jedermanns Fest" startet am Freitag, dem 25. Jänner, im Kino.

Der Film "Jedermanns Fest" spielt in der Gegenwart und zeigt einen Menschen, der mitten im prallen Leben stehend, plötzlich mit einem Ende konfrontiert wird, wie es jederzeit jedermann passieren kann. Klaus Maria Brandauer spielt den exzentrischen Modezaren Jan Jedermann, dem sein Machthunger zum Verhängnis wird. Ein Fest zum Triumph bei einer Aufsehen erregenden Modeschau, das an einem Herbsttag beginnt und erst am nächsten Morgen endet, wird unvorhergesehen zu Jedermanns Abschiedsfest, bei dem seine verzweifelten Bemühungen um den Sinn des Lebens und die Angst vor dem Tod zu seinem persönlichen Drama werden.

Mit "Jedermanns Fest" hat Drehbuchautor und Regisseur Fritz Lehner, der für Fernsehfilme wie "Das Dorf an der Grenze" und "Mit meinen heißen Tränen" mehrfach preisgekrönt wurde, einen "Wiener Jedermann" geschaffen, der auch für Zuschauer, die am traditionellen "Jedermann" keinerlei Interesse haben, spannend, aufregend und berührend ist. "Jedermanns Fest" ist Fritz Lehners bisher 13. Filmarbeit und sein erster Kinofilm überhaupt.

Hauptdarsteller Klaus Maria Brandauer, der den "Jedermann" auch schon am Salzburger Domplatz spielte, war von der Zusammenarbeit mit Fritz Lehner höchst angetan. "Normalerweise finde ich Drehen sehr langweilig, weil ich dann immer ein Angestellter bin und eigentlich lieber mein eigener Chef sein möchte. Aber mit Fritz Lehner war die Zusammenarbeit sehr angenehm. Ich halte ihn für einen großen Künstler", betont Brandauer.
"Wir haben diesen Film für Menschen gemacht, und während der Arbeit haben wir versucht unsere eigene Lebensqualität zu verbessern. Jetzt soll der Film auch die Lebensqualität des Kinopublikums verbessern. Ich habe die Zuversicht, dass es genügend Menschen gibt, die sich diesen Film anschauen möchten. Aber ich sag's gleich: Terminator ist's keiner", so Brandauer.

"Jedermanns Fest" dauert insgesamt 173 Minuten und erfordert die volle Konzentration des Publikums. Diesem wünscht Regisseur Fritz Lehner "eine schöne, lange und anstrengende Reise. 'Der Herr der Ringe' ist übrigens sieben Minuten länger."

"Jedermanns Fest" ist eine Produktion der WEGA Film in Koproduktion mit Studio Babelsberg, Star Production und WDR, hergestellt mit Unterstützung des ORF (Film/Fernseh-Abkommen), WFF, ÖFI, Eurimages und des Landes Niederösterreich.

(Fotos via APA)

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