Schmutzkübel-Kampagne gegen AG reines Ablenkungsmanöver

Geldverschwendung der ÖH bei erfolgloser Kampagne

Wien (OTS)- Die in den letzten Tagen gestarteten Angriffe gegen Österreichs größte Studierendenfraktion AktionsGemeinschaft sind ein Ablenkungsmanöver um finanzielle Ungereimtheiten der gegenwärtigen ÖH-Exekutive, gebildet aus KSV, VSSTÖ und GRAS, zu vertuschen. Für Christoph Rohr, Bundesobmann der AG, steht hinter dieser Angriffswelle gegen seine Fraktion eine parteipolitisch motivierte Kampagne.

Außer Misserfolge keine Ergebnisse

Rohr wörtlich: "Die Erfolglosigkeit der derzeitigen ÖH-Exekutive ist offensichtlich. Seit sieben Monaten ist die KSV-VSSTÖ-GRAS-Koalition im Amt, geleistet hat sie außer Misserfolgen bislang nichts. Sowohl der Boykott als auch die Aktionswoche gegen Studiengebühren und schließlich das Bildungs-Volksbegehren wurden zu einer der größten Blamagen in der Geschichte der Studierendenvertretung."

Fehlender Finanzbericht

Bei der Kampagne gegen Studiengebühren hakt Rohr noch nach. Der Wirtschaftsreferent der Bundes-ÖH Christian Ortner (Verband Sozialistischer StudentInnen) hat selbst mehrere Wochen nach dem Ende der Kampagne keinen ordnungsgemäßen Bericht abgeliefert. "Ist dies eine bewusste Vertuschung? Der Verdacht auf finanzielle Ungereimtheiten liegt nahe!" Jedenfalls werfe es kein günstiges Licht auf die Bundes-ÖH. Der Fraktionssprecher der AktionsGemeinschaft, Uli Höller, dazu: "Die ÖH-Exekutive hat sinnlos Geld verschwendet und will das jetzt nicht eingestehen. Ortner verhindert durch unvollständige Berichte, dass die Mandatare der ÖH von ihrem gesetzlich festgelegten Prüfungsrecht Gebrauch machen!" Laut HSG sind sie berechtigt, Auskünfte über alle die ÖH betreffenden Belange zu erhalten. Das ist durch die Vertuschungstaktik Ortners nicht möglich.

Für den Bundesobmann der AG ist es deshalb kein Zufall, dass der Schmutzkübel gerade jetzt ausgekippt wird: "Es wird versucht, von finanziellen Unregelmäßigkeiten und Inkompetenz abzulenken", so Rohr.

Beide, Rohr und Höller, kündigten an bei der heute stattfindenden Sitzung der Bundesvertretung eine restlose Aufklärung dieser Ungereimtheiten zu fordern.

Rückfragehhinweis: ÖH (AktionsGemeinschaft)
Christoph Rohr (Bundesobmann)
Tel.: 01 - 402 55 66 bzw. 0676 - 503 84 64 Christoph Unger (Pressesprecher)
Tel.: 0699 - 11 89 33 22

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