Strache: Denkmalamt kann nur für Erhaltung der Sofiensäle entscheiden

Jede andere Entscheidung wäre aus denkmalschützerischer Sicht nicht nachvollziehbar

Wien, 23-01-2002 (fpd) - Geht alles mit rechten Dingen zu, kann das Bundesdenkmalamt nur für die Erhaltung und Renovierung der vorhandenen historischen Teile der Sofiensäle entscheiden, so heute der Landstraßer FPÖ-Bezirksobmann Gemeinderat Heinz-Christian Strache.

Nach intensiven Recherchen steht nunmehr fest, daß das abgebrannte Dach der Sofiensäle nach 1945 aufgrund notwendiger Renovierungsarbeiten abgedeckt und neu errichtet wurde. Das nunmehr abgebrannte Dach war also schon eine Nachkonstruktion des ursprünglich historischen Daches. Dies bestätigen auch diverse historische Fotografien vor 1945 und nach 1947. Die Wiedereröffnung fand laut Archivberichten im Jahr 1947 statt.

Die eigentlich historisch wertvolle und denkmalgeschützte Substanz, über welche nunmehr das Denkmalamt zu entscheiden hat, betrifft daher vor allem die nach dem Brand gut erhaltenen Logenmauern, den Beckenboden und die sezessionistische Außenfassade. Diese erhaltene, historisch und architektonisch wertvolle Bausubstanz ist laut unabhängigen Experten selbstverständlich erhaltungs- und renovierungsfähig. Bei einem allfällig neuen Projekt müssen daher diese denkmalgeschützten Bereiche einfließen.

Selbstverständlich wird aber die Entscheidung über den möglichen Erhalt des Denkmalschutzes für die Sofiensäle auch eine Frage des politischen Wollens und des jeweiligen politischen Drucks der Wiener Stadtregierung sein, befürchtet Strache. Die weiteren Schritte und Entscheidungen werden daher von der Wiener FPÖ, welche als einzige Stadtpartei von Anfang an für eine gesicherte Erhaltung der Sofiensäle eingetreten ist und den engagierten Bürgerinitiativen genauestens zu überprüfen sein, schloß Strache. (Schluss) jen

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 743

Klub der Freiheitlichen

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW/01