Landesregierung segnet Spitals-Übernahmepläne ab

Sobotka: "Gemeinsame Stärken der 22 Spitäler besser nutzen!"

St.Pölten (NLK) - Nach dem Angebot des Landes an die Stadt St.Pölten auf Übernahme des Kranken-haus, folgt nun der nächste Schritt. In der heutigen Sitzung der Landesregierung wur-de beschlossen, den übrigen 21 niederösterreichischen Gemeindespitälern eine Ü-bernahme des Spitals durch das Land anzubieten. Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi und Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka wurden mit der Erstellung eines Übernahmekonzeptes beauftragt.

"Die Vorteile einer gemeinsamen Verwaltung der 22 Gemeindespitäler liegen klar auf der Hand. Neben der finanziellen Vorteile und der budgetären Entlastung für die Ge-meinden, ist auch die Steigerung der Qualität und der besseren Versorgung der nie-derösterreichischen Patienten ein wesentlicher Grund für dieses Angebot," so Sobot-ka zum heutigen Beschluss.

Genauso wie dem St.Pöltner Spital, wird nun auch den übrigen 21 Spitälern ein Ü-bernahmekonzept übermittelt. Dieses Konzept soll in den nächsten Wochen erarbei-tet werden und als Grundlage für weitere Verhandlungen dienen.

"Die finanziellen Belastungen durch das Gesundheitswesen sind in den letzten Jah-ren enorm gestiegen. Die qualitativ höchste Versorgung für unsere Niederösterreiche-rinnen und Niederösterreicher zu gewährleisten, ist unser erster Auftrag. Durch das immer teurer werdende Gesundheitssystem sind viele Gemeinden am Rande der Fi-nanzierbarkeit angelangt. Diesen wollen wir unter die Arme greifen," so Sobotka wei-ter.

"Durch eine gemeinsame Verwaltung aller niederösterreichischer Krankenhäuser können diese wirtschaftlicher und effizienter arbeiten. Durch das optimale Nutzen von Synergieeffekten können zusätzlich Mittel freigemacht werden. Mittel die direkt zur noch besseren und höherwertigen Behandlung und Versorgung der niederösterreichi-schen Patienten eingesetzt werden können," erklärt Sobotka abschließend.

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