Caritas liefert 5.000 Zeltplanen nach Goma

Wien (22.01.2002 OTS) "In der Nacht sinken die Temperaturen in
Goma bis auf 5 Grad", berichtet Abbè Oswald Musoni, Leiter der Caritas in Goma. "Es ist Regenzeit und viele Menschen haben nur ein notdürftiges Dach über dem Kopf." Die Caritas Österreich hat heute einen Transport mit 5.000 Zeltplanen von Bujumbura (Burundi) nach Goma geschickt. Eine Plane von 20 Quadratmetern reicht aus, damit sich eine Familie ein schützendes Zelt bauen kann. An 50.000 Menschen wird die Caritas in den nächsten zwei Wochen weitere Lebensmittel verteilen. Mais, Reis, Soja, Speiseöl und Milchpulver können in der Region gekauft werden. Als erste Nothilfe hat die Caritas Österreich bereits am Freitag € 20.000 zur Verfügung gestellt. Für die Zeltplanen benötigt sie rund € 70.000 und bittet die Österreicherinnen und Österreicher um Hilfe.

Die meisten Flüchtlinge sind aus Furcht vor Plünderungen wieder ins zerstörte Goma zurückgekehrt. Tausende Menschen sind obdachlos und besitzen nur wenige Habseligkeiten, denn sie haben ihre Häuser überstürzt verlassen und konnten auf ihrer Flucht kaum etwas mitnehmen. Die Lager der Caritas wurden von den Lavamassen nicht zerstört. "Die Lava ist zwei Meter vor unseren Hallen zum Stillstand gekommen", ist der Abbè Oswald erleichtert. "Deshalb konnten wir sofort mit der Verteilung von gelagerten Lebensmitteln beginnen, berichtet der Caritas-Verantwortliche."

Die Caritas bittet dringend um Spenden auf das PSK Konto
7.700.004 Kennwort "Kongo Vulkan". Spenden sind auch im Internet unter www.meinespende.at möglich.

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