"CHinA" geht in dritte Runde

Schweizer Kultur präsentiert sich in Österreich

Wien, (OTS) In die dritte Runde geht im ersten Halbjahr 2002 die Veranstaltungsreihe "CHinA", die das Kulturland Schweiz mit einem dichten Programm von der Musik über die Literatur bis zur Bildenden Kunst, zu Tanz und Film in Österreich präsentiert. Die Organisatoren des Festivals Reinhard Prenn und Manuela Mätzener präsentierten am Dienstag gemeinsam mit dem Schweizer Botschafter Johann Bucher das bis Ende Juni gehende Programm mit rund 50 Veranstaltungen, das die Schweiz als innovatives, lebendiges, teilweise auch "exotisches" Land zeigen, aber auch dazu beitragen soll, neue und zukunftstaugliche Kontakte zwischen der Schweiz und Österreich auf kulturellem Gebiet zu knüpfen. Ganz im Sinne dieses Zieles der kulturellen Vernetzung steht die Organisationsform des Festivals, das mit Partnerinstitutionen in ganz Österreich arbeitet und damit in einer ganzen Reihe von österreichischen Städten Präsentationspodien gewinnt. Der Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt in Wien, wo mit dem "Porgy and Bess", der "Jeunesse", dem Literaturhaus, der "Galerie Ariadne" und anderen Kulturinstitutionen kooperiert wird. Die Kulturabteilung der Stadt Wien fördert das Festival mit 500.000 Schilling.

Das CHinA-Frühjahrsprogramm weist speziell im Bereich Literatur mehrere Highlights auf: Im April wird der Schweizer Schriftsteller Urs Widmer mit sechs SchauspielerInnen (u.a. Adrea Eckert, Wolfram Berger und Michou Friesz) eine Nacht lang aus sieben seiner Romane im Wiener Porgy & Bess lesen. Die digital aufgezeichneten Lesungen sollen der in Wien lebenden Schweizer Künstlerin Nives Widauer, von der auch die Idee zu dieser Veranstaltung stammt, als Grundlage für ihre Installation "seven sisters" dienen. Die Veranstaltung "444 - 4 Sprachen - 4 AutorInnen - 4 Stationen" wird Anfang Juni im Literaturhaus die einmalige Gelegenheit bieten, Schweizer AutorInnen an einem Abend in den vier Schweizer Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch lesen zu hören.

Die Bildende Kunst wird mit Ausstellungen von Helmut Sennhauser, Hans Thomann und Hans Persinger (Galerie Ariadne) sowie durch Bendicht Fivian (Galerie Atrium ed Arte) und Mäddel Fuchs mit seinen "Appenzeller Viehschauen" (Café Stein) vertreten sein.

Das Porgy & Bess, wo am 28. Juni mit dem Duo Anklung auch der CHinA-Abschlussevent stattfinden wird, stellt mit Gruppen wie "Pago Libre", "Doran’s New Bag" und Peter Schärli’s "Double Vision" den jazzigen Teil des CHinA-Programms. Die Kooperation mit dem Musikfestival Jeunesse bringt u.a. den für seine Experimentierfreudigkeit bekannten Gitarristen Stephan Schmidt und das ensemble rayé mit "Ein Fest für Pu den Bären" - eine Vertonung des Kinderbuchklassikers - nach Wien. Als weiterer neuer Veranstaltungspartner konnte u.a. die Sammlung Volpinum für eine Gruppenausstellung Schweizer und Österreichischer Künstler gewonnen werden.

In der Sparte Film wird sich die Schweiz im Votivkino mit Experimentalfilmen, sowie Spielfilmen und Dokumentationen aus jüngster Zeit präsentieren.

Weitere Infos: www.CHinA2001.at/
(Schluss) gab

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