Kongo: Schwerpunkte der Rotkreuz-Hilfe: Medizinische Soforthilfe, Seuchenprävention und Trinkwasser

Wien (OTS) - "Die Freiwilligen des Roten Kreuzes verteilen in Goma Nahrungsmittel, Hilfsgüter, Wasserreinigungstabletten und Kanister, damit die Menschen Trinkwasser transportieren können. Sie sind seid Tagen im Einsatz", sagt Günter J. Stummer vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) nach einem Gespräch mit dem Leiter des Rotkreuz-Hilfseinsatzes in Ruanda und im Kongo.

"Schwerpunkte der Rotkreuz-Arbeit sind die medizinische Soforthilfe, Seuchenprävention und Wasseraufbereitung. Viele Menschen kehren inzwischen in das völlig zerstörte Goma zurück. Sie wollen sich nicht in den ruandesischen Flüchtlingslagern niederlassen. Mit unseren Hilfemaßnahmen können wir durch die gute Planung sehr flexibel reagieren. Und das trotz der Tatsache, dass auch unser Rotkreuz-Lagerhaus für Hilfsgüter in Goma komplett zerstört wurde. Unser internationales Rotkreuz-Netzwerk mit tausenden Freiwilligen in jedem Land macht es möglich, dass wir effizient weiterhin Hilfe leisten können", berichtet Stummer weiter.

Das Rote Kreuz hat mobile medizinische Hilfe organisiert. So konnten zum Beispiel die Opfer der Tankstellenexplosion von gestern versorgt werden. Rotkreuz-Ingenieure helfen bei der Reparatur des Wasserpumpensystems in Goma. Denn Wasser ist entscheidend für die medizinische Versorgung und zur Vermeidung von Seuchen und Krankheiten. Sauberes Wasser ist Notfallmedikament und Lebensmittel Nummer eins.

Das ÖRK bittet dringend um Spenden auf das Konto PSK 2.345.000, Kennwort: "Kongo".

Rückfragen & Kontakt:

Tel. 01/589 00-152
Günther J. Stummer
Tel.: 01/589 00-133
stummer@redcross.or.at
www.roteskreuz.at

ÖRK-Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ORK/ORK