Die Bahn in Bayern im Jahr 2002 - AUDIO (web)

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Konjunkturflaute und Investitionszurückhaltung - zumindest für die Bahn ist das kein Thema. Allein in Bayern will das Unternehmen in diesem Jahr rund 1 Mrd. Euro für Großinvestitionen bereitstellen. Denn es gibt viel zu tun. Weitere Streckensanierungen stehen an, der Umbau von Bahnhöfen zu attraktiven Dienstleistungszentren und neue Züge sollen angeschafft werden, um den Fahrzeugpark weiter zu modernisieren. Der Konzernbeauftragte der Bahn in Bayern Hermann Graf von der Schulenburg erläuterte am Dienstag die Pläne für das Jahr 2002.

Unter den großen Projekten, die das Bild der Bahn im Freistaat im Jahr 2002 bestimmen werden, ragen zwei Hauptverkehrsachsen heraus. Die ICE-Strecke München-Nürnberg und der viergleisige Ausbau der Strecke Augsburg München. Der 4-gleisige Ausbau zwischen München und Augsburg wird im Sommer bis Maisach vordringen. Bis 2004 soll der 1. Abschnitt bis Mering und bis 2006 der zweite Abschnitt bis Olching fertig gestellt sein.

Nach intensiven wirtschaftlichen Prüfungen wird auch das Neitech-Projekt Allgäu in einem Zwei-Stufen-Konzept verwirklicht werden.

Bei der Münchner S-Bahn steht die Sanierung des Stammstreckentunnels im Vordergrund.

Der DB-Konzernbevollmächtigte in Bayern Hermann Graf v. der Schulenburg zu den umfangreichen Bauvorhaben:

O-Ton (ors05131) Hermann Graf v. der Schulenburg, DB-Konzernbevollmächtigter in Bayern (Länge: 0:33 sec.)

Also wir werden sicherlich zunehmende Baustellen im gesamten Schienenbereich haben. Weil der Schwerpunkt für uns im Jahr 2002 ist die Sanierung und auch die Neuinvestition in die Schienen und auch in unsere Bahnhöfe. Das hat erst mal für einen begrenzten Zeitraum zur Folge, dass man Beeinträchtigungen in Kauf nehmen muss aber dann hat man sehr viel bessere Reisezeiten, wir haben natürlich auch bessere Kapazitäten dann zukünftig, und wir können mehr Züge fahren und attraktivere Takte anbieten.

Mit zusätzlichen Aufwendungen von knapp 130 Mio Euro will die DB deshalb auch die Zahl der Langsamfahrstellen noch weiter reduzieren. Bereits 2001 waren sie in Bayern auf unter 25 gesenkt worden.

Eine ganz große Baustelle wird im Mai zu Ende gehen. Nürnberg wird dann den schönsten bayerischen Bahnhof besitzen. Unter den Bahnhofmodernisierungen wird dies der Höhepunkt des Jahres werden. Rund 80 Mio. Euro war der Bahn der Umbau von Nürnberg zur modernen Verkehrsdrehscheibe Wert.

Als nächstes Großprojekt soll der Würzburger Hauptbahnhof kundenfreundlicher umgebaut werden.

Aber auch in Kempten, Günzburg, Landshut, Ingolstadt, Hof und Schweinfurt stehen größere Umbauarbeiten an.

O-Ton (ors05132) Hermann Graf v. der Schulenburg, (0:43 sec.)

Ein Schwerpunkt ist die Verbesserung der Sauberkeit. Gleichzeitig müssen wir natürlich die Attraktivität steigern. Und wir müssen den Zugang der Bahnhöfe insbesondere auch für Behinderte oder mobilitätsbeschränkte Reisende verbessern. Das heißt wir werden fortführen unser Programm in Nord- und Südbayern zum mobilitätsgerechten Ausbau der Bahnhöfe. Größenordnung liegt bei rund 19 Bahnhöfen, die wir in diesem Jahr in diesem Programm umbauen und modernisieren werden. Wir werden als Höhepunkt sicherlich unseren neuen Bahnhof in Nürnberg einweihen, der dann sicherlich einer der schönsten Bahnhöfe in Bayern, wenn nicht einer der schönste Bahnhöfe in Deutschland sein wird.

Auch bei der Erneuerung der Fahrzeugflotte tut sich einiges. Mit 180 neuen Fahrzeugen im vergangenen Jahr hat die Deutsche Bahn in Bayern einen neuen Einführungsrekord erzielt. 2002 kommen weitere Neuanschaffungen hinzu. Vor allem Südbayern soll neue Regionalzüge bekommen. Ihr Einsatzgebiet wird im Mangfalltal, im Werdenfelser Land und im Raum Augsburg liegen.

O-Ton (ors05133) Hermann Graf v. der Schulenburg (0:26 sec.)

Wir werden auch dieses Jahr in der Größenordnung von rund 50 Fahrzeugen, neuen Fahrzeugen, diese auf die Schiene stellen. Und wir kommen voran. Man muss einschränkend sagen, dass wir an manchen Stellen auch mit Neufahrzeugen uns noch einarbeiten müssen. Dass auch unsere Lieferindustrie einiges dazu lernt, dass wissen wir hier in Bayern. Aber auch da werden wir zu Verbesserungen kommen.

Allen Unkenrufen zum Trotz verfolgt die Bahn also keine Rückzugsstrategie. Ganz im Gegenteil. Das Bahnangebot ist heute größer denn je. Und die Bahn bleibt mit derzeit rund 27000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Freistaat. Von den neuen Investitionen werden in diesem Jahr auch rund 40.000 Drittarbeitsplätze profitieren.

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