Ist Bildung weiblich ?

WIFI-Teilnehmerbefragung ergab: Frauen besonders weiterbildungsinteressiert

Wien (PWK054) - Im Weiterbildungsbereich sind Frauen weiter stark
im Vormarsch. Die vorjährige WIFI-Teilnehmerbefragung brachte bemerkenswerte Zahlen zu Tage: Der Anteil der Frauen in der Weiterbildung ist in den letzten zehn Jahren von 34% auf 46% gestiegen, wobei die Veranstaltungen des WIFI Burgenlands den Spitzenplatz einnehmen: Sie haben einen Frauenanteil von 56,9%!

In einer WIFO-Studie vom Frühjahr 2001 über die "Knappheit an Arbeitskräften" wurde klar aufgezeigt, dass dem bis 2005 zu erwartenden Mangel an etwa 165.000 Fachkräften durch vier Strategien zu begegnen ist; einer dieser Lösungswege basiert darauf, dass die "stillen Reserven von Frauen für die Wirtschaft geöffnet werden" (WIFO), das heißt, dass die Erwerbstätigkeit der Frauen zunehmen wird - was im Teilzeitarbeitsbereich bereits deutlich sichtbar ist. Die größte Nachfrage wird es im Sektor Dienstleistungen und Informationstechnologie (IT) geben.

Damit Frauen aber nicht - wie früher - nur die weniger qualifizierten und schlechter bezahlten Jobs erhalten, ist es unbedingt erforderlich - so die WIFO-Studie - dass bildungswillige Frauen alle Chancen zur Weiterbildung und damit zur Kompetenzsteigerung erhalten. Diesem Trend entsprechend haben die WIFIs ihre Angebote für Frauen erhöht und eine Übersicht "Seminare für Frauen" erstellt.
Themenbereiche sind insbesondere: Persönlichkeitsbildung, Management, EDV, Betriebswirtschaft sowie der Sekretariatsbereich. (GT)

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