"Sorgen ernst nehmen" Der Bundespräsident weiterhin für eine Politik der Erweiterung der Europäischen Union

Wien (OTS) "Das Ergebnis des Volksbegehrens ‚Veto gegen Temelin‘ ist deutlicher Ausdruck der Ängste der Menschen vor der Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Temelin - und generell vor der Anwendung atomarer Energie", stelle Bundespräsident Thomas Klestil heute fest:

"Die Sorgen der Bevölkerung, die ich teile, sind von den Politikern ernst zu nehmen und ich erwarte mir eine sachliche und eingehende Beratung des Volksbegehrens im österreichischen Nationalrat.
Das Ergebnis des Volksbegehrens rechtfertigt, daß sich alle vier im Parlament vertretenen Parteien für eine europaweite Initiative über die Sicherheit von Kernkraftwerken sowie mögliche Alternativen zur Atomenergie einsetzen."

Der Bundespräsident bekräftigt seine bisherige Auffassung, wonach die Erweiterung der Europäischen Union für Österreich von größter Wichtigkeit ist und keinesfalls gefährdet werden darf. Diese Haltung entspricht der von Österreich seit vielen Jahren kontinuierlich vertretenen außenpolitischen Linie.

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