Povysil: "Buchhändlersterben" dank Buchpreisbindung aufgehalten

Wien, 2002-01-21 (fpd) - "Das Gesetz zur Buchpreisbindung wurde beschlossen, um den österreichischen Buchhändlern eine Überlebenschance gegen die großen international agierenden Konzerne zu sichern. Weiters war damit beabsichtigt, daß der Konsument weiterhin gute Beratung und reichliche Auswahl vor allem auch an österreichischer Literatur erhält", erklärte heute die freiheitliche Abg. Dr. Brigitte Povysil. Darüber hinaus sei mit diesem Gesetz sichergestellt worden, daß nicht große Ketten mit Billigpreisen den österreichischen Buchmarkt überschwemmen. "Es handelt sich dabei also um eine bewußte Förderung der Qualitätsbuchhandlungen", so Povysil. ****

"Seit der Euro-Einführung fällt aber auf: Bücher sind in Österreich um etwa 3 Prozent teurer als in Deutschland. Der hinten am Umschlag aufgedruckte Buchpreis von deutschen Verlagen in Euro bezeichnet offenbar nur die Fixpreise der deutschen Händler, während die österreichischen einige Prozent aufschlagen", stellt Povysil fest. Die Buchhändler sollten ihren Kunden mit den Preisen etwas entgegenzukommen, forderte die Mandatarin. "Dem Gesetz zufolge ist es ihnen möglich, Rabatte von bis zu 5 Prozent zu gewähren", schloß Povysil. (Schluß)

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