Gorbach: Bundesstraßen-Verländerung mit vielen Vorteilen

Einfachere Budgetplanung, kürzere Verfahren

Feldkirch (VLK) - "Durch die Verländerung der
Bundesstraßen ergeben sich eine Reihe von Vorteilen:
Vereinfachungen bei der Erstellung und Genehmigung des
Budgets, einfachere Planungsphasen sowie kürzere Verfahren."
Das betonte Landesstatthalter Hubert Gorbach heute, Montag,
in Feldkirch anlässlich des jährlichen GESTRATA-Bauseminars.
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Das mit dem Finanzministerium für Vorarlberg
ausverhandelte Ergebnis sei "sehr beachtlich". Der
Vorarlberger Anteil an den vom Bund jährlich zur Verfügung gestellten Mitteln beträgt - einschließlich
Sonderfinanzierungen für die B 200neu und die Südumfahrung Feldkirch - 6,55 Prozent, obwohl vom gesamtösterreichischen Bundesstraßennetz nur drei Prozent auf Ländle-Gebiet
verlaufen.

Zum abgelaufenen Jahr aus Straßenbau-Perspektive sagte
Gorbach: "Es konnte einiges bewegt werden: Baubeginn für die
zweite Amberg-Röhre, Fertigstellung der Ersatzstraße für die Gargellener Straße im Mäßtobel, Verkehrsübergabe des
Schnepfauer Tunnels sowie des Autobahn-Halbanschlusses Wolfurt-Lauterach." Bedauerlich war einzig die Diskussion um
den Rechnungshof-Bericht über die Straßenbauabteilung, "der teilweise missbraucht wurde, um parteipolitisches Kleingeld herauszuschlagen, ohne Rücksicht, dass damit dem Ansehen
einer verdienten Abteilung im Amt der Vorarlberger
Landesregierung in völlig ungerechtfertigter Weise geschadet wurde", so Gorbach.

Zu den Straßenbau-Budgets 2002: Für den Landesstraßenbau stehen heuer 33,01 Millionen Euro zur Verfügung, davon
entfallen 8,35 Millionen auf 14 neue und 28 weitergeführte
Aus- und Umbauprojekte, 2,15 Millionen auf Instandhaltungen
und 2,64 auf Instandsetzungsmaßnahmen auf Grund von Katastrophenschäden. 960.000 Euro werden den Gemeinden zum Radwegebau zugeschossen. Für Bundesstraßen erhält Vorarlberg
nach der bisherigen Verländerungsvereinbarung heuer 28,7
Millionen Euro zuzüglich der Sonderfinanzierung von 5,6
Millionen für die B 200neu. Das Bauprogramm für Autobahn und Schnellstraßen umfasst 29,41 Millionen Euro.
(gw,nvl)

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