WESTENTHALER: Lindner muß zu gestriger "Betrifft"-Sendung Stellung beziehen

Johannes Fischer funktionierte Sendung zur Anti-FPÖ-Veranstaltung um

Wien, 2002-01-21 (fpd) - FPÖ-Mediensprecher Peter Westenthaler forderte heute ORF-Generaldirektorin Lindner auf, zur gestrigen Skandalsendung "Betrifft", die vom linken Herrn Fischer zur Anti-FPÖ-Veranstaltung umfunktioniert worden sei, Stellung zu beziehen. ****

Nicht nur, daß sich die Teilnehmer überwiegend aus Volksbegehrens-und FPÖ-Gegnern rekrutiert hätten, ließ Fischer - obwohl als Moderator zur Objektivität verpflichtet - auch unwidersprochen wüste Beschimpfungen gegen die FPÖ und ihre Politiker zu. Diese Sendung sei ein einziger Skandal gewesen, der Folge haben müsse, da sie gegen das geltende ORF-Gesetz verstoßen habe. Auch die Tatsache, daß während des laufenden Volksbegehrens fünf deklarierten Gegnern nur ein Befürworter gegenübergesessen sei, sei reine Manipulation und aufs schwerste zu kritisieren. "Herr Fischer sollte in Zukunft besser SPÖ-oder Grün-Parteitage kommentieren, anstatt einen objektiven Moderator zu mimen", sagte Westenthaler.

Auf alle Fälle müsse Lindner klare und deutliche Worte finden, denn diese Art von Politagitation habe in einem unabhängigen ORF nichts verloren, sagte Westenthaler. (Schluß)

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