Glawischnig: FPÖ wird Anti-Atom-Unterschriften mißbrauchen

Signal gegen grenznahe Atomkraftwerke wird für Anti-Erweiterungspropaganda benutzt werden

Wien (OTS) "Die FPÖ wird das Ergebnis des Volksbegehrens nicht als Auftrag für eine engagierte Anti-Temelin-Politik der Regierung verstehen. Viele Menschen haben das Volksbegehren unterschrieben, weil sie ein deutliches Signal gegen grenznahe Atomkraftwerke setzten wollten. Die Unterschriften dieser Menschen, die gegen Temelin ein Zeichen setzen wollten, wird die FPÖ für ihre Propaganda gegen die Erweiterung der Europäischen Union mißbrauchen", befürchtet die Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, anläßlich des Endes der Eintragungsfrist für das FPÖ-Volksbegehren.

Die FPÖ hat in der Anti-Atom-Politik keine Glaubwürdigkeit. Mit ihrer Zustimmung zu Atomstromimporten aus osteuropäischen AKW hat sie daraus auch nie ein Hehl gemacht. "Österreich wird sich in den nächsten Wochen auf eine FPÖ einstellen müssen, die mit Hilfe des Volksbegehrens ihre dumpfe Anti-Tschechien-Stimmungsmache mit noch größerer Vehemenz weiter betreiben wird", so Glawischnig abschliessend.

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