Wo bleibt die Freifahrt?

Wiener Linien planen neuerliche Belastung der Studierenden. AktionsGemeinschaft fordert von VSSTÖ Einlösung des Wahlversprechens.

Wien (OTS) - Wie in den letzten Tagen aus den Medien zu erfahren war, planen die Wiener Linien eine deutliche Anhebung der Fahrpreise. Gerüchten zufolge, die Österreichs größter Studierendenfraktion, der AktionsGemeinschaft (AG) vorliegen, werden davon auch die Semestertickets für Studierende betroffen sein. Da allein bei den Jahreskarten Preiszuschläge von bis zu 15% zur Diskussion stehen, befürchtet AG-Bundesobmann Christoph Rohr ähnliches für die "ermäßigten" Studierenden-Fahrscheine. Er fordert diesbezüglich eine klare Stellungnahme der Wiener Linien.

Pikantes Detail am Rande: Im Mai des Vorjahres hatte die sozialistische Studierendenfraktion VSSTÖ sich noch auf die gute Zusammenarbeit mit der SPÖ-Stadtregierung berufen. Damals war im Zuge der Volkszählung allen Studierenden mit Hauptwohnsitz Wien die Übernahme der Kosten für die Fahrscheine versprochen worden. Für die AktionsGemeinschaft eine klare Diffamierung der Bundesländer. Christoph Rohr: "Noch heute findet sich auf der Homepage des VSSTÖ das Versprechen, die Freifahrt für alle einzuführen. Nur, wo bleibt sie?" Auch der Fraktionssprecher der AG Ulrich Höller fordert einen klaren Positionsbezug vom VSSTÖ: "Andrea Mautz soll endlich die noch im Wahlkampf großartig hinausposaunten Interessen der Studierenden wahrnehmen! Jetzt wäre eine gute Gelegenheit, das glänzende Arbeitsverhältnis mit der Mutterpartei SPÖ zu beweisen und die lang erwartete Freifahrt für alle Studierenden wieder einzuführen." Die AktionsGemeinschaft werde sicher nicht tatenlos zusehen, wie die Interessen der Studierenden weiter vernachlässigt werden und die Wiener Linien die Fahrpreise erhöhen, meinten Rohr und Höller abschließend.

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AktionsGemeinschaft (ÖH)
Christoph Rohr (AG-Bundesobmann)
Tel.: 01- 402 55 66 bzw. 0676 - 503 84 64

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