Österreichischer Menschenrechtsexperte Botschafter Herndl in UNO-Anti-Rassismuskomitee gewählt

Ferrero-Waldner gratuliert österreichischem Diplomaten zu eindrucksvollem Wahlerfolg

Wien (OTS) - Der österreichische Botschafter i.R., Dr. Kurt
Herndl, wurde mit der höchsten Stimmenanzahl aller Kandidaten in das Komitee des UNO-Übereinkommens über die Beseitigung aller Formen rassischer Diskriminierung gewählt. "Die Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz sind der österreichischen Bundesregierung ein wichtiges Anliegen, daher freut mich die Wahl von Dr. Herndl besonders. Das eindrucksvolle Abstimmungsergebnis anerkennt die Leistungen, die er sich durch seine langjährige Arbeit im Menschenrechtsbereich erworben hat, und bestätigt die wichtige Position, die Österreich im Bereich des Menschenrechtsschutzes international einnimmt", so die Außenministerin.

Die im Jahre 1969 in Kraft getretene Rassendiskriminierungskonvention der Vereinten Nationen verbietet alle Formen diskriminierender Handlungen aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Abstammung oder nationaler oder ethnischer Herkunft. Zu den Aufgaben des durch die Konvention eingerichteten Komitees zählen insbesondere die Prüfung der Berichte der Vertragstaaten, die Abgabe von Empfehlungen sowie die Behandlung von Beschwerden von Einzelpersonen. Österreich ist seit 1972 Mitglied der Rassendiskriminierungskonvention.

Der ehemalige Karrierediplomat Botschafter Herndl war unter anderem Österreichs Botschafter in Kanada, langjähriger Leiter des Völkerrechtsbüros und, von 1991-1999, Mitglied der Europäischen Menschenrechtskommission.

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