LH Sausgruber: "Lassen Gemeinden nicht im Stich"

Insgesamt 4,3 Millionen Euro zur Abfederung von Verlusten durch Ergebnis der Volkszählung

Bregenz (VLK) - Die Volkszählung brachte den meisten
Gemeinden in Vorarlberg Mehreinnahmen, doch 26 Kommunen
erleiden jährliche Einnahmenverluste von insgesamt rund 2,6 Millionen Euro. Das Land lässt sie nicht im Stich, stellt
dazu Landeshauptmann Herbert Sausgruber fest: "Insgesamt
werden in den Jahren 2002 bis 2004 4,3 Millionen Euro
zusätzlich aus Bedarfszuweisungen und Landesmitteln an die Gemeinden fließen". Dies wird die Landesregierung in ihrer
Sitzung morgen, Dienstag, beschließen. ****

Im Jahr 2002 werden 2,18 Millionen Euro, im Jahr 2003 1,45 Millionen Euro und im Jahr 2004 728.000 Euro an die Gemeinden zusätzlich überwiesen - davon jährlich 364.000 Euro aus Landesmitteln, der Rest aus Bedarfszuweisungen.

Absoluter und relativer Bevölkerungsrückgang

Zwar hätten laut Sausgruber "nur" neun Gemeinden mit einem absoluten Bevölkerungsrückgang zu kämpfen. Andere Gemeinden, deren Bevölkerungswachstum jedoch unterhalb des
durchschnittlichen Wachstums von sechs Prozent liegt, sind
aber ebenfalls mit einem Einnahmenverlust konfrontiert.
Sausgruber: "Dieser Einnahmenausfall soll durch die
zusätzlichen Mitteln aus Bedarfszuweisungen und echten Landesmitteln größtenteils ausgeglichen werden".
(tm,nvl)

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