• 19.01.2002, 10:15:00
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FP-Madejski: Schwere Versäumnisse von Landeshauptmann Häupl und SP-Schicker bei Wiener Verkehrsmasterplan!=

Wien, 18-01-2002 (fpd) - Anläßlich einer Diskussion zur Präsentation
des Wiener Verkehrmasterplans warf der Planungssprecher der Wiener
FPÖ, GR Dr. Herbert Madejski dem Wiener Stadtrat Schicker schwere
Versäumnisse und eine Vernachlässigung der Planung des
Schienenverkehrs für Wien vor.****

Unabhängig von den desaströsen Individualverkehrsplanungen für Wien
zeigt der sozialistische Stadtrat auch sein Desinteresse an der
Entwicklung des Schienennahverkehrs in der Bundeshauptstadt.
So wurde vom sozialistischen Stadtrat der Bahnhof Wien der
ursprünglich im Zeitfenster 2007 bis 2011 veranschlagt wurde auf das
Jahr 2020 nach hinten verschoben. Vor diesem Hintergrund erscheint
die freiheitliche Forderung nach dem "Steudel Tunnel" zur
Durchführung der S-Bahn als sinnvoll und hätte während der
Übergangszeit zumindest einen Teil der Fahrgastströme abfangen
können. Dieser Vorschlag wurde mit der Begründung der baldigen
Fertigstellung des Bahnhofs Wien abgelehnt.

Auch die Endausbauphase des Güterterminals Inzersdorf wurde, genau
wie die die Güterzugschleife Laaerberg um rund zehn Jahre, also bis
zum Jahr 2020 verschoben.

Diese Verschleppungen und Rückstellungen wesentlicher
Schienenprojekte stellen die Sinnhaftigkeit des Lainzer Tunnels und
die damit verbundenen Planungen ernsthaft in Frage. Die Wiener SPÖ -
namentlich der sozialistische Stadtrat Schicker - erweisen Wien und
den betroffenen Bürgern einen Bärendienst der den nächsten Jahren vor
allem zu Unzufriedenheit der Menschen und möglicherweise auch zu
einem Verkehrskollaps führen wird.

Wien für die Osterweiterung nicht gewappnet.

Innerhalb der nächsten Jahre und durch die zu erwartende
EU-Osterweiterung wird sich das Verkehrsaufkommen im Einzugsbereich
der Ostregion nahezu verdoppeln. Dies erfordert selbstverständlich
auch aus planungspolitischen Gründen eine völlig neue Sicht der
Dinge. Die Antwort der SPÖ auf die neuen Gegebenheiten zeigt, daß man
sich in den "Zentralsekretariaten der SPÖ" noch nicht auf die neuen
Konstellationen eingestellt hat.
Sowohl der Ausbau der S 80 als auch der Ausbau der Ostbahn bis
Sopron/Ödenburg wurden weit nach hinten verschoben wobei die letzt
genannte Bahnstrecke vom Zeitabschnitt 2002/2011 bis nach das Jahr
2021 versetzt wurde.

Als Katastrophal bezeichnete Madejski das Versagen der Wiener
Stadtregierung bezüglich der Verlängerung der S7 nach Pressburg, die
im SP-Masterplan überhaupt keine Berücksichtigung findet. Nach
Schätzungen von Verkehrsexperten wird der Personenstrom in den
nächsten Jahren von 2,5 auf 4,5 Millionen anwachsen. Diese
Entwicklung findet bei der SPÖ überhaupt keine Berücksichtigung.
Vor dem Hintergrund der gewünschten Kooperation der Flughafens
Wien/Schwechat und dem Flughafen Preßburg wäre eine tragende
Verkehrsverbindung nicht nur wünschenswert, sie ist geradezu
lebensnotwendig, so Madejski. Die Ignoranz der Wiener Stadtpolitiker
schreit gerade in diesem Fall zum Himmel und Schicker möge Auskunft
darüber geben, wie er sich in Zukunft die schienentechnische
Verbindung zwischen Wien und Preßburg vorstellt.

Mit dieser Planung wird die Stadt Wien den wesentlichen Problemen des
zukünftigen Verkehrsaufkommens nicht einmal im Ansatz gerecht werden
können.

Freiheitliche Erfolge entgegen den SPÖ Versäumnissen bei den
Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium.

Nachdem schon in der Frage des Lainzer Tunnels durch die zähen
Verhandlungen und Gesprächen mit dem Verkehrsministerium und
hochrangigen Vertretern den HL-AG ein bürgerfreundlicher Kompromiß
gefunden werden konnte und die Wiener FPÖ damit gezeigt hat, daß aus
der Oppositionsbank konstruktivere Politik für Wien gemacht wird als
dies die SPÖ als alleinregierende Partei schafft, wurden auch in
wesentlichen Punkten der Schienenverkehrsplanung große Erfolge für
Wien sichtbar.

So ist es allein den freiheitlichen Verhandlungen zu verdanken, daß
der Ausbau der Nordbahn im Generalverkehrsplan vorgezogen wurde und
zwar vom ehemals geplanten Jahr 2012 auf das Jahr 2007.

Auch die Verwirklichung des 3. Gleises für Atzgersdorf im
Bauabschnitt Wien findet im Wiener Masterplan keine Berücksichtigung
und wurde allein auf Grund der freiheitlichen Verhandlungen
umgesetzt. Der Baubeginn wurde auf das Jahr 2007 festgesetzt, so der
freiheitliche Planungssprecher Madejski abschließend. (Schluß) jen

Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen

Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 743

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