Presseerklärung der Botschaft von Simbabwe in Wien

Wien (OTS) - Der Botschafter der Republik Simbabwe in der Republik Österreich und den Vereinten Nationen (UNOV), IAEA, UNIDO, CTBTO, S.E., Botschafter Tirivafi John Kangai, möchte gewisse Falschinformationen, Halbwahrheiten und Verzerrungen die in den Medien, Zeitungen und einigen Nachrichtenagenturen verbreitet werden, sowie gewisse Äußerungen von Regierungsbeamten korrigieren.

1.0. S.E., Präsident Robert Gabriel Mugabe ist ein überzeugter Demokrat und Staatsmann, der erstmals den politischen Grundsatz der Versöhnung im Südlichen Afrika prägte, indem er die Kolonialherren, angeführt von Ian Smith, der über 50 000 Schwarze umbrachte, verzieh. Robert Mugabe selbst, war während der Kolonialzeit, über zwanzig Jahre inhaftiert. Heute lebt Ian Smith ungestraft in Harare.

2.0. Die neuen Gesetze, die derzeit im Parlament verabschiedet werden enthalten nichts Neues oder Eigenartiges.

2.1. Das Informationsgesetz dient dazu Informationen der Öffentlichkeit zu präsentieren, sowie den Schutz von Individuen, die unfairerweise durch unverantwortliche Journalisten schikaniert werden. Die sogenannten unabhängigen Medien in Simbabwe wurden folgender Punkte beschuldigt:

  • Militär Coup von Ray Choto/Mark Chavunduka
  • Angebliche Beerdigung eines Soldaten ohne Kopf, berichtet von Grade Kwinjeh
  • Angriff auf eine Person und auf das Büro des Präsidenten

2.2. Wie überall in Welt, benötigen einheimische Journalisten Akkreditierungen bei den Medienausschüssen.

2.3. Im Widerspruch zu gegenwärtigen Falschinformationen, dürfen ausländische Journalisten in Simbabwe arbeiten, auch C.N.N. Gemäß dem neuen Gesetz, müssen sich Journalisten nur vor ihrer Einreise nach Simbabwe, bei der jeweiligen Botschaft oder Vertretungsbehörde akkreditieren.

2.4. Was die Wahlbeobachter der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen betrifft, ist die Regierung in Simbabwe gerade dabei ausländische Wahlbeobachter, als Individuen einzuladen. Dies schließt auch Wahlbeobachter der Europäischen Union ein, sowie nationale, Individuen die die Wahlen überwachen.

2.5. Alle fünf Jahre, finden in Simbabwe faire und freie Parlamentswahlen, und alle sechs Jahre, Präsidentschaftswahlen statt. Die bevorstehenden Wahlen werden keine Ausnahme sein. Die Regierung hat bereits die notwendigen Maßnahmen veranlasst.

2.6. Die wenigen, gewalttätigen Ausschreitungen, wurden von übereifrigen Mitgliedern der Opposition verursacht. Die Regierung wird sich dieser Sache ernsthaft annehmen.

2.7. Einiger Regierungen der westlichen Welt zufolge, verübte die Regierung von Präsident Robert Mugabe folgende Verbrechen:

- Einführung einer gerechten Landreform und Umsiedlungsprogramm, wobei einige weiße, kommerzielle Farmer, Britischer Herrkunft, überschüssiges Land verloren, welches sukzessiv von der Kolonialen Legislative angeeignet wurde.

- Die Versendung von Truppen in die Demokratische Republik Kongo, um die territoriale Integrität des Landes zu verteidigen, welches von Angreifern wie Ruanda, Uganda und Burundi bedroht wurde. Dies geschah auf Wunsch der Demokratischen Republik Kongo, ein Mitglied der SADC.

- Simbabwes ehemalige Kolonialmacht, internationalisierte eine bilaterale, koloniale Landdebatte. Simbabwe hat keinerlei Auseinandersetzung mit den Vereinigten Staaten oder den Mitgliedern der Europäischen Union.

Rückfragen & Kontakt:

Botschafter S.E. Tirivafi John Kangai
Tel: 01-407 92 36

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