S 18: Keine Vorgriffe auf Entscheidung in EU-Verfahren

LSth Gorbach: Ausstiegsszenarien nicht erforderlich

Bregenz (VLK) - "Nach dreißig Jahren emotionaler
Diskussionen ist es an der Zeit, vor weiteren S 18-Debatten
zuerst die zuständigen Stellen ihre Entscheidungen treffen zu lassen", kommentiert Straßenbaureferent Landesstatthalter
Hubert Gorbach die jüngsten Meldungen. Die Vorgriffe auf die Entscheidung in den bei der EU anhängigen Verfahren entbehren
jeder sachlichen Grundlage. Etwas mehr Zurückhaltung seitens
jener, die bis heute noch keine Alternative zur S 18
aufzeigen konnten, wäre hier durchaus wünschenswert, so
Gorbach. ****

Die Behauptung, dass das Lauteracher Ried in seiner
Ausdehnung reduziert worden sei, ist schlichtweg falsch. In
der Stellungnahme an die EU wird nachvollziehbar dargelegt,
dass eine vormalige, rein numerische Flächenangabe falsch und deshalb zu korrigieren war. Ein Zusammenhang mit den S-18-
Planungen ist nicht gegeben.

Laut Gorbach ist es im Straßenbau nicht angebracht, beim geringsten Widerstand gegen ein Projekt gleich
"Ausstiegsszenarien" zu entwickeln. Mit einer solchen Politik
gäbe es keine der heute absolut unumstrittenen Straßen bzw. Straßenbauwerke im Lande. Solche Ausstiegsszenarien überlasse
er anderen, vorzugsweise jenen, welche ohnehin schon straßenplanerische "Kindesweglegung" praktizieren, indem sie
sich von ihrem eigenen Trassenvorschlag distanzieren und nach "intelligenteren Lösungen" verlangen.

Sämtliche Spekulationen vor dem tatsächlichen Entscheid
der EU-Verfahren dienen nicht der objektiven Information
sondern nur der Verunsicherung, schließt Gorbach und
versichert die konsequente Verfolgung des Projektes.
(ke/gw,nvl)

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