ÖAMTC: Lkw-Brand im Tauerntunnel rasch gelöscht

Keine Verletzten - Sicherheitseinrichtungen haben sich bewährt

Wien (ÖAMTC-Presse) - Beim Lkw-Brand Freitagnachmittag wurde niemand verletzt, das Feuer konnte in weniger als einer Stunde gelöscht werden. Ein Umstand, der nicht zuletzt den modernen Sicherheitseinrichtungen, die auf Forderung des ÖAMTC nach der Brandkatastrophe im Mai 1999 installiert wurden, zu verdanken ist.

Dazu ÖAMTC-Tunnelexperte Willy Matzke: "Die automatischen Lichtsignalanlagen bei den Tunnelportalen, die bei der ersten Rauchentwicklung sofort auf rot schalten, haben sich ebenso bewährt, wie die automatische Alarmierung der Feuerwehr und die moderne Rauchabsaugung." Den Einsatzkräften war es dadurch möglich, unmittelbar nach Eintreffen an der Brandstelle, mit den Löscharbeiten zu beginnen. Somit konnte auch verhindert werden, dass das Feuer im Führerhaus auch auf die Ladung übergriff.

Insgesamt standen rund 50 Feuerwehrleute mit acht Löschfahrzeugen im Einsatz. Schwierig gestaltete sich allerdings die Bergung des beschädigten Sattelzuges. Angaben der ÖAMTC-Informationszentrale zufolge wird der Tunnel in beiden Fahrtrichtungen noch bis in die Abendstunden gesperrt bleiben. PKW und LKW bis 7,5 Tonnen werden zwischen Eben und St. Michael über die Katschberg Straße (B 99) umgeleitet. Schwerfahrzeuge können nur großräumig -etwa über die Pyhrnstrecke (A 9)- ausweichen.

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