aquaplus - neues Gemeinschaftsunternehmen im Geschäftsfeld Wasser/Abwasser

Bündelung der österreichischen Kompetenzen

Die Stadt Wien, die Porr-Gruppe und die Österreichischen Bundesforste gründen gemeinsam die aquaplus Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungs-GmbH. Das neue Unternehmen will sich vor allem in Österreich und auf den mittel- und osteuropäischen Märkten engagieren. Mit umfassenden Leistungspaketen, modernster Technologie und hohen ökologischen Standards sollen Kommunen und Unternehmen als Kunden gewonnen werden. Mittelfristig rechnet aquaplus mit einem jährlichen Investitionsvolumen von 25 bis 30 Mio. EUR.

Partnerschaft führender Unternehmen bündelt Expertise
Die Stadt Wien, die Porr Infrastruktur GmbH und die Österreichische Bundesforste Beteiligungs GmbH sind zu je einem Drittel an aquaplus beteiligt. Die Beteiligung der Stadt Wien wird über die Wien Kanal Abwassertechnologien GmbH und CoKG und die Fernwärme Wien GmbH wahrgenommen. Das neue Unternehmen wird vor allem im Bau, Betrieb und Sanierung von Kläranlagen und Kanalisationen ein breites Leistungsspektrum anbieten.
Helmut Kadrnoska, Geschäftsführer der Wien Kanal Abwassertechnologien GmbH., sieht in der Gründung von aquaplus einen logischen Schritt zur Bündelung von Expertise. "Bereits bisher haben wir uns immer darum bemüht, unseren Kunden optimale Lösungen mit höchstem technischen und ökologischen Standard anzubieten. Jetzt bündeln wir die langjährige Erfahrung der Ebs, der Fernwärme Wien und der Wien Kanal Abwassertechnologien in der Entsorgung mit der Kompetenz zweier starker Partner. Darüber hinaus ist diese Gesellschaft eine Plattform für die Multi Utility-Strategie der Wiener Stadtwerke."

Marktchancen durch Innovation und neue Finanzierungsformen
Für Thomas Uher, Vorstand der Österreichischen Bundesforste AG, liegen die wirtschaftlichen Vorteile der Kooperation auf der Hand:
"Die Österreichischen Bundesforste tragen Verantwortung für 15 % der österreichischen Wasserreserven. Wir versorgen langfristig zahlreiche österreichische Kommunen und sind traditionell ein starker Partner der Gemeinden. Diese Kompetenz wollen wir jetzt noch besser verwerten, vor allem auch in den mittel- und osteuropäischen Ländern." Diese Märkte sind, so Uher, durch einen geringen Entsorgungsgrad und massive Neubau- und Sanierungserfordernisse gekennzeichnet.

In eine ähnliche Richtung gehen auch die Überlegungen der Porr-Gruppe: "Sowohl in Österreich als auch in den osteuropäischen Nachbarstaaten wird es in den nächsten Jahren hohen Investitionsbedarf geben und gleichzeitig steigenden Spardruck. Das erfordert zum einen rationelleren Mitteleinsatz, zum anderen aber auch neue Finanzierungsformen und "quellen. Einem Anbieter wie aquaplus, der technische Kompetenz mit Sensibilität für die Situation der Kommunen verbindet, öffnen sich hier viele Möglichkeiten", so Georg Pammer, Geschäftsführer der Porr Infrastruktur GmbH.

Aquaplus wird sich dabei als Anbieter mit umfassenden Leistungspaketen positionieren, die neben der Errichtung auch die langfristige technische Betreuung und Betriebsführung umfassen. Ein Referenzprojekt ist die Errichtung und der Betrieb der Kläranlage und Abwasserreinigungsanlage in Waidhofen / Thaya. Mittelfristig rechnet aquaplus mit einem jährlichen Investitionsvolumen von 25 bis 30 Mio. EUR.

Rückfragen & Kontakt:

Tel: (01) 524 43 00/46 oder 0699/10195531

Trimedia Communications GmbH; Bettina Gusenbauer

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TRI/TRI