Gesundheitsministerium lässt CAP-kontaminiertes Kalbfleisch beschlagnahmen

Gesundheitsstaatssekretär Waneck sieht keine Gefahr für die Konsumentinnen und Konsumenten

Wien (BMSG/OTS) - Das Gesundheitsministerium hat in der Nacht
vom 17. zum 18. Jänner 2002 veranlasst, einen Karton mit Kalbslebern, in welchem sich auch eine mit Chloramphenicol (CAP)-positive Kalbsleber eines holländischen Lieferanten befunden hatte, beschlagnahmen zu lassen. Zuvor war bereits am 17. Jänner in dieser Sache eine Information der holländischen Veterinärbehörden an das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen ergangen. Die Kontaminierung erfolgte auf Grund eines technischen Problemes.

Das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen verständigte umgehend den zuständigen Amtstierarzt über die betreffende Lieferung. Noch in der Nacht wurde veranlasst, dass die gesamte Menge von 13,62 kg Kalbslebern sichergestellt und unter strikte veterinärbehördliche Sperre gestellt wurde.

Gesundheitsstaatssekretär Univ.Prof. Dr. Reinhart Waneck bekräftigt, dass weder Fleisch noch Innereien des CAP-positiven Kalbes in Österreich in Verkehr gesetzt worden ist. Für die Konsumentinnen und Konsumenten entstand somit keine gesundheitliche Gefährdung. (Schluss)bxf

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