Hypo Alpe-Adria-Konzern: 2001 brachte neues Rekordergebnis

Österreichischer Markt soll verstärkt bearbeitet werden

Wien (OTS) - Die Hypo Alpe-Adria-Gruppe konnte auch im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 ihren Erfolgskurs fortsetzen. Die Bilanzsumme des bedeutendsten Finanzkonzerns im Alpen-Adria Raum stieg von 5,4 Mrd. EUR auf 7,3 Mrd. EUR (plus 35,2 Prozent). Das Betriebsergebnis wuchs um 65,8 Prozent oder knapp 40 Mio. EUR auf 100,5 Mio. EUR (2000: 60,4 Mio. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wurde im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt und beläuft sich nunmehr auf 64,9 Mio. EUR (2000: 26,1 Mio. EUR). Die Eigenmittel des Konzerns stiegen von 295 Mio. EUR auf 453 Mio. EUR (plus 50,8 Prozent). Die Dividendenausschüttung an die Eigentümer für das vergangene Jahr beträgt 5 Mio. EUR. Das Moodys-Rating ist bei Aa3 stabil. "Wir sind aufgrund unserer Ertragskraft in der Lage, die weitere Marktentwicklung in der Region aus eigenen Gewinnen zu finanzieren", stellt der Hypo-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Kulterer fest.

Auch der Mitarbeiterstand konnte durch organisches Wachstum, durch die Integration der Kärntner Filialen der ehemaligen Regionalen Berater- und Betreuerbank (RBB) und der kroatischen Slavonska Banka d.d. (SBO) sowie durch die Gründung der Hypo Alpe-Adria-Bank d.d. in Bosnien-Herzegowina verdoppelt werden. Somit waren zum Jahresende mittlerweile insgesamt 2111 Beschäftigte in Österreich, Oberitalien, Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina tätig. Seit 1992 hat sich die Mitarbeiterzahl beinahe verzehnfacht.

"Mit diesem Erfolg bestätigen sich unsere Einschätzungen der Wachstumsmöglichkeiten in der Alpen-Adria Region. Das Gesamtergebnis ist doppelt erfreulich, weil es entgegen der allgemeinen ökonomischen Entwicklung und der Bankensituation im speziellen erzielt wurde", so Dr. Kulterer. Im Jahr 2001 waren die großen organisatorischen Highlights die Integration der RBB in die Hypo und der Aufbau eines starken Standbeines durch die Gründung einer Tochterbank in Bosnien-Herzegowina. Auf Refinanzierungsebene gelang es, das Emissionsvolumen des Konzerns auf 1,11 Mrd. EUR zu erhöhen und das Eigenkapital durch die Ausgabe von Hybrid-Kapital (Tier 1) auf 75 Mio. EUR zu stärken.

Dynamische Ertragsentwicklung wird fortgesetzt

Die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2002 bezeichnet Dr. Kulterer als "Fortsetzung der dynamischen Ertragsentwicklung der letzten Jahre". So werde sich die Bilanzsumme am Ende des Jahres bei rund 8,5 Mrd. EUR bewegen, das Betriebsergebnis soll deutlich oberhalb der 130 Mio. EUR-Grenze liegen. Die Planung beim EGT liegt jenseits von 90 Mio. EUR, was eine Verdreifachung gegenüber 2000 bedeuten würde. "Diese Entwicklung wird sich natürlich auch in den Mitarbeiterzahlen niederschlagen", so Kulterer weiter. Konkret plant der Konzern über die nächsten 12 Monate 300 zusätzliche Beschäftigte aufzunehmen.

Stärkere Forcierung des österreichischen Marktes

Für das heurige Jahr werde man die Anstrengungen auf eine optimale Entwicklung der bestehenden Märkte ausrichten. Als Konzernziele formuliert der Vorstandsvorsitzende die weitere Stärkung der Bank, ein risikobewusstes Wachstum und damit die weiterhin dynamische Entwicklung der Ertragslage, eine Steigerung der Primärmittel und einen offensiven Ausbau des Vertriebsnetzes. "Wir haben das klare Vorhaben, neben dem kommerziellen Segment auch das Privatkundengeschäft zu forcieren. Gleichzeitig werden wir noch stärker als bisher auf dem österreichischen Markt auftreten", erklärte Kulterer in diesem Zusammenhang.

Um die Ziele innerhalb Österreichs zu erreichen, wird die Hypo Alpe-Adria-Bank im laufenden Jahr das Geschäft in der Wiener Filiale ausbauen, wobei die Schwerpunkte in den Bereichen Immobilien und Leasing liegen. "Wir verfolgen nach einer Expansionsphase eine verstärkte Orientierung in Richtung Ertragsoptimierung," so Kulterer. Die Hypo Alpe-Adria-Bank wird ihr Know-how für kleine und mittelständische Unternehmen noch intensiver auf dem österreichischen Markt anbieten.

Aktivitäten im Alpen-Adria Raum

Gleichzeitig führt Dr. Kulterer auch die Pläne für die Märkte in Oberitalien, Kroatien, Slowenien und Bosnien-Herzegowina aus. "Besonders erfreulich ist die Entwicklung in Kroatien. Durch die Fusion der SBO und HBC zur Hypo-Alpe-Adria Bank Kroatien werden wir zur drittgrößten Bank in Kroatien mit über tausend Mitarbeitern". Das Wachstum im Jahr 2002 wird durch den Zuwachs in den Spareinlagen voll refinanziert. "Wir werden unser Zweigstellennetz mit über 150 Filialen in allen Kernmärkten ausbauen und die Marktvorteile gegenüber unseren unmittelbaren Mitbewerbern stärken. Da für die Hypo Alpe-Adria-Bank die gesamte Region als Zielmarkt definiert ist, werden wir selbstverständlich auch unsere Aktivitäten in Restjugoslawien verstärken. Wir bereiten uns derzeit konkret in Serbien auf den Aufbau einer eigenen Bank vor."

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Dr. Karl Isak, Hypo Alpe-Adria-Bank AG
Tel.: 0463/5860-880 oder 0664/3372976
Mag. Axel Maier, Hypo Alpe-Adria-Bank AG,
c/o Ecker & Partner, Tel.: 01/59932-107

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