Mariahilfer Strasse/BV Blimlinger: "Ja zur Fußgängerzone, nein zum Chaos

Nur mit einem umfassenden, cleveren Maßnahmenpaket kann FuZo ein Erfolg werden!

Wien (Grüne) - "Um eines nochmals klar zu stellen: Die Grünen wollen die Mariahilfer Strasse zu einer Fußgängerzone machen; aber nur ein klares Gesamtkonzept und ein unbedingtes Miteinbeziehen der Betroffen kann das Projekt zu einem langfristigen Erfolg machen, so der BV Thomas Blimlinger, zu der aufgekeimten Diskussion um die Mariahilfer Strasse.

Laut des Grünen Bezirksvorstehers muss daher ein Konzept definiert werden, um die FuZo für alle akzeptierbar und bindend zu machen. Rahmenbedingungen, unter denen die Fußgängerzone funktionieren kann sind für Thomas Blimlinger demnach:

  • Die AnrainerInnen dürfen keine Nachteile erleiden;
  • Eine FuZo soll die lokale Wirtschaft stärken und bei den Geschäftsleuten eine großmöglichste Akzeptanz genießen;
  • Der öffentliche Verkehr muss mit innovativen Lösungen reagieren; auch Radverkehr muss sichergestellt werden;
  • Die Menschen müssen durch umfassende Information über die Vorteile der FuZo überzeugt werden;
  • Kontinuität ist unabdingbar: Eine Fußgängerzone macht nur Sinn, wenn diese nicht nur ab und an, sondern langfristig und kontinuierlich zu begehen ist. Also jeden Samstag etwa.

Da diese Rahmenbedingungen für die Neubauer Grünen noch nicht sichergestellt sind, ist auch der Grund dafür, die Verwirklichung der FuZo noch eine Weile hinaus zu schieben: "Die Neubauer Bezirksvertretung lässt sich auf keinen Fall zu einer übereilten Entscheidung drängen, denn eines ist sicher: wir wollen auf alle Fälle die SP-Schnellschussvariante à la Rossauerlände verhindern", so der Bezirksvorsteher.

Langfristig ist der Bezirksvorsteher aber überzeugt: "Die Menschen, sowohl jene die hier wohnen, wie auch jene, die zum Einkaufen kommen, werden die Mariahilfer-Fußgängerzone klar zu schätzen wissen - wie auch eine Kärntner Strasse, die zu einer beliebten und von allem akzeptierten Wohn- und Einkaufstrasse geworden ist", so der Grüne Bezirksvorsteher abschließend.

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