WESTENTHALER WIRFT STRASSER ÜBERHEBLICHKEIT VOR

Innenminister soll Meinung der Bevölkerung ernster nehmen

Wien, 2002-01-18 (fpd) - FPÖ-Klubobmann Abg. Peter Westenthaler warf heute Innenminister Ernst Strasser Überheblichkeit vor. "Strassers Aussagen in der heutigen Ausgabe des Standards zeigen, was dem Innenminister die Meinung des Volkes überhaupt wert ist", so Westenthaler.****

Wenn Strasser ernsthaft egal sei, wieviele Menschen das Volksbegehren unterzeichnen, müsse man ebenso ernsthaft die Gegenfrage stellen, ob ihm dann auch egal sei, wieviele Menschen bei der nächsten Wahl die ÖVP wählen. Der freiheitliche Klubobmann mahnte mehr Achtung vor der direkten Demokratie ein und forderte den Innenminister auf, die Meinung der Bevölkerung ernster zu nehmen.

Auch die seltsame Formel Strassers in diesem Interview, daß sich die FPÖ zwischen Opposition und Regierung entscheiden müsse, sei nicht wirklich nachvollziehbar, da sich die FPÖ in der Regierung befinde, und zwar in einer Koalition mit der Partei, der auch Strasser angehöre. Westenthaler führte diese seltsamen Aussagen Strassers auf dessen hohe Nervosität zurück, da er als einziger in der Republik täglich vom derzeitigen Stand des Volksbegehrens informiert sei.

Offenbar wisse Strasser immer noch nicht, wie man sich gegenüber einem erfolgreichen Volksbegehren verhalten müsse, schloß Westenthaler. (Schluß)

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