Ungarn - Geheimtip der Woche: Südungarn - Das Land, wo die Zitronen blühen ...

Wien/Budapest (OTS) - Vielleicht blühen nicht gerade Zitronen,
aber die Baranya ist zweifellos die Toskana Ungarns, Der südlichste Teil des Landes ist für sein mediterranes Klima und mehr als 2.000 Sonnenstunden im Jahr bekannt. Milde Winter, ein zeitiges Frühjahr, warme, trockene Sommer und ein langer, farbenprächtiger Herbst ziehen zu jeder Jahreszeit Besucher an.

Waldbedeckte Hügel mit botanischen Raritäten wechseln mit fruchtbaren Tälern, an den Südhängen des Villány- und Mecsek-Gebirges wächst herrlicher Wein und weite, liebliche Ebenen schmiegen sich an Donau, Drau und Mur.

Die kleinen Dörfer sind liebevoll gepflegt und das Brauchtum ist hier noch nicht Touristenattraktion, sondern gelebte Tradition, die das bäuerliche Leben begleitet. Rein äußerlich erkennbar an der traditionellen Bauweise der Häuser, den auch im Alltag getragenen Trachten und der unkomplizierten Gastfreundschaft der Menschen. Das Landleben hat sich hier seinen besonderen Reiz bewahrt, die Beziehung zur Natur ist intakt und die Lebensfreude und der Optimismus der Menschen unverfälscht.

Die Region ist aber auch reich an Baudenkmälern, Kunst und Kultur. Die Hauptstadt der Baranya, die lebhafte Stadt Pécs (Fünfkirchen) wird auch die "Perle Südungarns" genannt. Beherrscht wird das Panorama von der viertürmigen Kathedrale, deren gotisches Mittelschiff ein architektonisches Kleinod darstellt. Das Zentrum der alten Universitätsstadt bildet der Marktplatz oder Széchenyi-Platz, mit dem Reiterstandbild János Hunyadis und der Kasim Gazi Pascha Moschee, dem besterhaltenen muslimischen Bauwerk Mitteleuropas. Zahlreiche Museen zeugen von der Geschichte und Kultur der Stadt und des Landstriches. Die römischen Relikte, Grabmäler aus dem 4. Jhdt. sind seit kurzem Teil des UNESCO Welterbes. Dennoch ist das Herz der Baranya eine junge Stadt, geprägt von Studenten aus dem ganzen Land, und Austragungsstätte zahlreicher nationaler und internationaler Festivals.

Pécs ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das reizvolle Umland. Ein lohnenswertes Ziel ist der Nationalpark Donau-Drau mit einzigartigen Wasserbiotopen und dichten Auwäldern, Heimat von Waldstorch, Eisvogel und Fischadler. Geführte Touren unter fachkundiger Leitung werden organisiert. Zauberhaft in die Landschaft gebettete Seen, wie der Pécser See oder der Orfü See, aber auch die Flußlandschaften an Donau und Drau bieten Erholungssuchenden Badespaß und Wassersportmöglichkeiten in ruhiger Umgebung, der Badeort Harkány bietet nicht nur Gesundheit, sondern wird jeden Sommer zur Festival-und Kulturstadt Südungarns.

Burg Siklós gehört zu den bekanntesten Baudenkmälern Ungarns und beherbergt unter anderem ein ebenso sehenswertes wie kurioses Kerkermuseum.

Nicht zuletzt sollte man den Wein der südlichsten Region Ungarns erwähnen, dessen Güte sich durchaus mit den bekannteren Weinen Ungarns messen kann. Immerhin kamen bereits vier von acht "Winzern des Jahres", die seit der Wende gekürt wurden, aus dieser Gegend. Die erste ungarische Weinstraße führt von Siklós, das für seine hervorragenden Weißweine bekannt ist in das Gebiet um Villány, vorrangig Heimat vollmundiger Rotweine, die den Beinamen "Burgunder Ungarns" zu Recht tragen. Entlang Weinstraße erwarten den Besucher nicht nur offene Keller und gute Tröpfchen, sondern auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie das Weinmuseum von Villány, die gotischen Weinkeller von Villánykövesd, oder die Wallfahrtskirche von Máriagyüd.

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